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Wuppertal / Pressemeldung – 18.05.2020

Corona macht´s möglich: Bauarbeiten schneller erledigt

Das ging flott: Weit vor dem eigentlich geplanten Termin sind die Bauarbeiten in der Fouriersgasse in Elberfeld jetzt abgeschlossen. Damit ist die Neugestaltung des Von der Heydt-Platzes, der Herzogstraße und der Nebenstraßen und –gassen ein gutes Stück weiter gekommen.

Corona ist für die eigentlich bautechnisch schwierigen Fouriersgasse, die 40 Meter lang, aber nur vier Meter breit ist, vorteilhaft: Weil viele Geschäfte geschlossen und die Elberfelder City verwaist war, hatten die Bauarbeiter „freie Fahrt“ und konnten so die geplante Bauzeit deutlich verkürzen.

Deshalb werden jetzt auch Arbeiten in der Herzogstraße vorgezogen. Dort  wurde bereits in Teilen Breitband-Kabel verlegt, die Pflasterarbeiten in der Herzogstraße zwischen Fourieresgasse und Bankstraße laufen bereits. Ab Montag werden dort erste Pflastersteine verlegt. Es wird zunächst die eine Hälfte der Straße gepflastert, damit die andere weiterhin Lieferverkehr und Fußgängern zur Verfügung steht.  Parallel dazu startet bereits ein erster Bauabschnitt  zwischen Wirmhof und Herzogstraße 19. Damit, so Projektleiter Dennis Pahl, wird bereits ein Bauabschnitt umgesetzt, der eigentlich erst für das kommende Jahr geplant war.

Der Von der Heydt-Platz wird komplett neu gestaltet und mit goldfarbenen Sitzgelegenheiten, Wasserspielen und luftigen Bäumen deutlich attraktiver. Eine neue Beleuchtung und Glasfaser-Kabel für schnelles Internet komplettieren die Neugestaltung.

Das gesamte Projekt für einen attraktiveren Platz und dessen Umgebung wird rund drei Millionen Euro kosten. Hierfür bekommt die Stadt Mittel aus der Städtebauförderung. Der Umbau der Herzogstraße wird über das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz finanziert.

„Wir wollen eine lebendige, lebenswerte Innenstadt und haben dafür die Qualitätsoffensive gestartet. Ich freue mich, dass die Umsetzung jetzt so zügig klappt. Bauarbeiten im laufenden Betrieb sind immer eine Belastung für den Einzelhandel, die Gastronomie und die Anwohner. Wenn wir diese Belastung möglichst gering und Bauzeiten kurz halten können, ist das für alle gut“, so Frank Meyer, Dezernent für Stadtentwicklung, Bauen, Verkehr und Umwelt.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Gerd Neumann

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