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Wuppertal / Pressemeldung – 25.05.2020

Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in Zeiten von Corona

„Auch wenn die Coronakrise unseren Alltag auf den Kopf gestellt hat, müssen wir wesentliche Elemente unserer demokratischen Strukturen auch weiter mit Leben füllen – nur eben mit anderen Mitteln“, so Oberbürgermeister Andreas Mucke zur aktuellen Arbeitssituation der Stabstelle Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement.

Die Arbeit der Stabsstelle Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement lebt vom persönlichen Austausch mit den Menschen in Wuppertal: sei es in Form der Runden Tische der „KoSI-Lab“-Projekte, der Sitzungen des Beirats Bürgerbeteiligung oder der „TalJubel“-Workshops. Doch seit mehr als zwei Monaten ist dieser enge Kontakt mit den Menschen nicht mehr möglich – die Stabsstelle musste vorübergehend ihren Aufgabenschwerpunkt verlagern. So bündelten die Mitarbeiterinnen der Stabsstelle in Kooperation mit dem Zentrum für gute Taten die ehrenamtlichen Hilfsangebote in Zeiten von Corona (wie das Nähen von Mund-Nasen-Schutz) auf der städtischen Seite oder stellten Unterstützungsausweise für Menschen aus, die zum Beispiel in ihrer Nachbarschaft Einkaufsdienste anbieten.

TalJubel auf Herbst verschoben

Das Jugendbeteiligungsprojekt „TalJubel – Du redest mit“, das gemeinsam mit dem Wuppertaler Jugendrat ins Leben gerufen wurde, startete im Februar 2020 mit ersten Workshops. Da durch die Corona-Pandemie rund ein Dutzend bereits geplanter Workshops mit Schulklassen und Jugendgruppen ausfallen musste, wird das gesamte Projekt voraussichtlich in den Herbst/Winter 2020 verschoben. Auch die März-Sitzung des Beirats Bürgerbeteiligung konnte nicht wie geplant stattfinden. Die kommende Sitzung des Gremiums findet am Mittwoch, 27. Mai 2020, virtuell über den Videokonferenz-Anbieter „GoToMeeting“ statt. Themen der Sitzung sind unter anderem die Vorhabenliste und die Zukunft des Beirats Bürgerbeteiligung nach den Kommunalwahlen 2020. Wer an der Sitzung teilnehmen will, kann sich unter buergerbeteiligungstadt.wuppertalde anmelden.

Die Arbeit der Engagementförderung ist durch Corona ebenso beeinträchtigt. Der für Ende März geplante Runde Tisch „Sauberes Unterbarmen“ im Rahmen des Projektes „KoSI-Lab“ musste leider abgesagt werden. Auch wenn ein Treffen der Projektgruppe nicht möglich ist, finden trotzdem ein Austausch über das KoSI-Lab-Projekt statt. Erste Erfolge ließen sich bereits trotz Corona erzielen: Noch in dieser Woche sollen ehrenamtlich künstlerisch gestaltete Mülleimer durch den ESW montiert werden. Für künftige Treffen der verschiedenen KoSI-Lab-Projekte wird aktuell noch nach möglichen, auch digitalen Lösungswegen gesucht. Als Anlaufstelle fürs Ehrenamt steht das Zentrum für gute Taten auch in dieser schwierigen Zeit zur Verfügung. Die Beratung findet per Mail und telefonisch statt, Tel.: 0202 299 981 13 (Ralf Keller), E-Mail: postzfgtde.

Im Gespräch bleiben

Oberbürgermeister Mucke betont den großen Stellenwert, den bürgerschaftliches Engagement und die Bürgerbeteiligung in der Wuppertaler Stadtgesellschaft haben: „Ich möchte allen Menschen danken, die sich – auch während der Corona-Pandemie – ehrenamtlich in Wuppertal engagieren.“ Zudem ergänzt er: „Wichtig ist, dass die Menschen auch weiterhin im Gespräch miteinander bleiben, dafür setzen wir in Zeiten von Abstandsregeln und den Verzicht auf Veranstaltungen  auch auf digitale Lösungen.“

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