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Wuppertal / Pressemeldung – 13.05.2020

Engels2020-Projektion im Gaskessel erleben

Die Engels-Lichtinstallation des Multimedia-Künstlers Gregor Eisenmann über das gesamte Wuppertaler Opernhaus gehörte Mitte Februar zur spektakulären Eröffnung des Engelsjahres 2020. Nun haben der Gaskessel Wuppertal und der Künstler Eisenmann das Projektion-Mapping in den Innenraum adaptiert.

Die Engels-Lichtinstallation des Multimedia-Künstlers Gregor Eisenmann über das gesamte Wuppertaler Opernhaus gehörte Mitte Februar zur spektakulären Eröffnung des Engels-Jahrs 2020. Nun haben der Gaskessel Wuppertal und der Wuppertaler Künstler Eisenmann in einem einmaligen künstlerischen Prozess das Projektion-Mapping zu Leben und Werk Friedrich Engels‘ in den Innenraum adaptiert. Ermöglicht wurde das Lichtkunstprojekt dank der Wuppertaler Stadtwerke (WSW). Der Gaskessel (Mohrenstraße 3) zeigt ab Freitag, 15. Mai, regelmäßig das Kunstwerk auf Europas größter 360-Grad-Leinwand und ergänzt somit das vielfältige Engels2020-Programm.

Begleitet werden die ab 15. Mai stattfindenden Aufführungen des „Engels2020“-Mappings von einer Ausstellung im Erdgeschoss des Gaskessels, welche den Kontext der Lichtinstallationen innen und außen verdeutlicht und vertiefende Einblicke in Eisenmanns Werk gewährt.

„Wir begreifen Projektion-Mappings als digitales Kulturgut, das es zu erhalten gilt“, so Gaskessel-Geschäftsleiter Christian Höher. „Dafür haben wir unser Archiv gegen die Vergänglichkeit ins Leben gerufen, welches solche temporären Kunstwerke in einem musealen Kontext verstetigt und zur Wiederaufführung bringt.“ Das Archiv gegen Vergänglichkeit steht den Projektionskünstlern weltweit offen. So soll in Wuppertal eine einzigartige Sammlung digitaler Kunst entstehen.

Übersetzungsprozess: von außen nach innen

Auch für den erfahrenen Projektions-Künstler Gregor Eisenmann war dies ein einmaliger Prozess: „Es war anfangs nicht klar, ob und wie die Übersetzung eines Außen-Mappings überhaupt funktionieren würde“, und ergänzt: „Aber das Ergebnis ist fantastisches Erlebnis, das seine Kernaussagen und die innere Dramatik nicht nur erhält, sondern über die erhöhte Eindringlichkeit des Raums noch verstärkt. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Zum ersten Mal kann ich eines meiner Werke immer wieder betrachten und den Detailreichtum wirklich genießen.“ 

Christoph Grothe, Projektgeschäftsführer von Engels2020, fügt hinzu: „Auch für das Engels-Jahr sind die Aufführungen von Gregor Eisenmanns 16-minütiger Lichtkunstshow im Gaskessel eine tolle Programmbereicherung. Ich freue mich, dass man seine eindrucksvolle Arbeit nun nicht nur bei der Engels2020-Eröffnungsveranstaltung im Februar betrachten konnte, sondern nun auch für eine längere Zeit im Gaskessel.“

Das „Engels2020“-Innen-Mapping wird – begleitet von einer Ausstellung im Erdgeschoss – mindestens bis zum offiziellen Abschluss des Engelsjahres am 20. Februar 2021 im Gaskessel zu sehen sein.

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Bildnachweise

  • Ralf Silberkuhl
  • Ralf Silberkuhl
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