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Wuppertal / Pressemeldung – 10.09.2020

Weitere COVID 19-Fälle: Gesamtschule Barmen und Grundschule Mercklinghausstraße zunächst bis Mittwoch geschlossen

Homeschooling heißt es zunächst bis kommenden Mittwoch, 16. September, wieder für die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Barmen und der Grundschule Mercklinghausstraße. Grund sind weitere bestätigte COVID 19-Infektionsfälle.

In der Gesamtschule Barmen wurden drei Referendare im Rahmen der freiwilligen Tests für die Lehrkräfte positiv getestet. Aus diesem Grund verfügt das Gesundheitsamt eine 14-tägige Quarantäne für das gesamte Kollegium. Die Gesamtschule Barmen hat rund 1.500 Schüler und 120 Lehrkräfte. Bis Mittwoch ist der Präsenzunterricht zunächst ausgesetzt. Die Zeit bis Mittwoch benötigt das Gesundheitsamt für umfassende Recherchen, damit mit Hilfe der Schulleitung festgestellt werden kann, welche Lehrkräfte und gegebenenfalls Schüler nach den RKI-Richtlinien engeren Kontakt zu den Referendaren hatten und damit als Kontaktpersonen gelten. Dann kann über alle weiteren notwendigen Schritte und im besten Fall über eine Aufhebung der Quarantänemaßnahmen entschieden werden. 

An der Grundschule Mercklinghausstraße waren bereits zwei Schüler in zwei Klassen positiv getestet; die betroffenen Klassen befinden sich in Quarantäne. Heute, am Donnerstag, 10. September, wurde ein weiterer positiver Befund einer Lehrkraft bekannt, die zudem in der OGS-Betreuung engagiert war. Auch hier wird der Präsenzunterricht für rund 300 Schüler und 30 Lehrkräfte ausgesetzt, bis am Mittwoch weitere Erkenntnisse über mögliche Infektionsketten vorliegen. Schülerinnen und Schüler, die morgen, am Freitag, noch zur Schule erscheinen, werden unter Infektionsschutzbedingungen betreut. Die Quarantänen beginnen hier daher formal am Samstag. Für beide Schulen werden weitere Testungen geplant.

Die Entscheidungen über die aktuellen Maßnahmen wurden unmittelbar nach Bekanntwerden der neuen Infektionsfälle heute, am Donnerstagabend, 10. September, durch Oberbürgermeister Andreas Mucke, den Leiter des Krisenstabs, Dr. Johannes Slawig, Gesundheits- und Schuldezernent Dr. Stefan Kühn und die Experten des Gesundheitsamtes in enger Abstimmung mit den Schulleitungen getroffen.

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