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WuppertalPressemeldung – 19.03.2021

Lieb und Leid und Welt und Traum – Sinfoniekonzert zu Hause erleben

Generalmusikdirektorin Julia Jones und das Sinfonieorchester Wuppertal spielen wieder in Orchesterbesetzung. Per Stream kommt das Sinfoniekonzert mit Werken von Gustav Mahler, Sergei Rachmaninow und Franz Schubert an den Samstagen vom 3. und 10. April jeweils um 19:30 Uhr zum Publikum nach Hause ins Wohnzimmer.

Auf Wanderschaft geht es mit Gustav Mahlers ›Liedern eines fahrenden Gesellen‹, die melancholisch vom Verlorensein und der Heimatlosigkeit erzählen, sich aber gleichzeitig voller Stolz und Zärtlichkeit der Natur zuwenden. Von Leben und Vergänglichkeit, von Sehnsucht und Hoffnung, von Schmerz und Glück, von Begehren und Liebe singt der Wuppertaler Bariton Thomas Laske. Eberhard Kloke hat eine Fassung der Lieder für Kammerorchester vorgelegt.

Trifft ins Herz, bleibt im Ohr

Schmerzlich war der Misserfolg, den Sergei Rachmaninow mit seiner 1. Sinfonie hatte. Dank der Behandlung durch den Nervenarzt Dr. Nikolai Dahl schöpfte er aber wieder Kraft für die Arbeit am 2. Klavierkonzert. Das gefühlvolle Werk, interpretiert von der Gewinnerin des Chopin-Wettbewerbs 2010, Yulianna Avdeeva, trifft unmittelbar ins Herz, seine Melodien bleiben lange im Ohr. Sergei Rachmaninows 2. Klavierkonzert – eine Herzensangelegenheit von Generalmusikdirektor Julia Jones.

Heiter und leicht klingt der Konzertstream mit der unterhaltsame 3. Sinfonie von Franz Schubert aus, die er mit gerade einmal 20 Jahren komponierte. Aus diesem Werk spricht die ungebremste Lebensfreude, man fällt in einen Freudentaumel; diese Sinfonie ist lebensbejahend.

Solisten

Für Yulianna Avdeeva war der Gewinn des prestigeträchtigen Internationalen Chopin-Wettbewerbs 2010 das Jahr des internationalen Durchbruchs zu ihrer heutigen Weltklasse-Karriere. Dank ihrer außerordentlichen künstlerischen Präsenz behauptet Yulianna Avdeeva einen souveränen Spitzenplatz in der Musikszene ihrer Generation. In der vergangenen Saison feierte sie Orchesterdebüts unter anderem beim Los Angeles Philharmonic, beim Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Santtu-Matias Rouvali, beim Baltimore Symphony Orchestra unter Marin Alsop. Eine Wiedereinladung führte sie zum Pittsburgh Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Mark Elder. Weitere Höhepunkte der letzten Saison waren Einladungen des SWR Symphonieorchesters, des Gürzenich-Orchesters Köln, der Dresdner Philharmonie sowie des Sinfonieorchester Basel.

Thomas Laske arbeitete im Konzertfach mit namhaften Dirigenten und Ensembles wie Karl-Friedrich Beringer, Riccardo Chailly, Enoch zu Guttenberg, Mariss Jansons, Ton Koopman, Wolfgang Sawallisch, Hans-Christoph Rademann, Helmuth Rilling, Georg-Christoph Biller, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Bamberger Symphonikern, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, dem Gewandhausorchester Leipzig, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Orchestra sinfonica di Milano Guiseppe Verdi, dem Amsterdam Baroque Orchestra & Choir, dem Dresdner Kreuzchor, dem Thomanerchor Leipzig und dem Windsbacher Knabenchor.

Sinfoniekonzert als Stream

Lieb und Leid und Welt und Traum

Samstag, 3. April, 19:30 Uhr Konzertstream
Samstag, 10. April, 19:30 Uhr Konzertstream
Der Stream ist jeweils für 22 Stunden als Video-on-Demand verfügbar. Der Ticketverkauf endet jeweils eine Stunde vor Streambeginn.

Yulianna Avdeeva, Klavier
Thomas Laske, Bariton
Sinfonieorchester Wuppertal
Julia Jones, Dirigentin

GUSTAV MAHLER – ›Lieder eines fahrenden Gesellen‹
SERGEI RACHMANINOW – Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18
FRANZ SCHUBERT – Sinfonie Nr. 3 D-Dur

Das Sinfoniekonzert ›Lieb und Leid und Welt und Traum‹ ist als Stream von zu Hause zu erleben. Der Vorverkauf zum jeweiligen Termin endet eine Stunde vor Streambeginn. Der Stream ist für 22 Stunden als Video-on-Demand verfügbar. Die Ticketkäuferinnen und Käufer erwerben einen personalisierten Zugang, der auf einem Endgerät eingesetzt werden kann.

Infos und Tickets unter sinfonieorchester-wuppertal.de (Öffnet in einem neuen Tab)

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Bildnachweise

  • Dirk Sengotta
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