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WuppertalPressemeldung – 24.09.2021

Haselrain: Einbrecher stoppen Hallensanierung, aber Neubau kann starten

Einbrecher haben in der Nacht zum heutigen Freitag, 24. September, sämtliche Kupferleitungen gestohlen, die in der Turnhalle der Grundschule Haselrain im Zuge der laufenden Sanierung bereits verlegt worden waren.

Ganze Elektrokabelrollen, die für die anstehende Elektroinstallation vorgesehen waren, wurden ebenfalls gestohlen. Die Polizei ermittelt. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Bei der Turnhalle, deren Sanierung bereits wegen der generell zu verzeichnenden Materialknappheit ins Stocken geraten war, waren mitlerweile die Innenputzarbeiten abgeschlossen und fast 80 Prozent der Sanitärinstallation sowie alle Heizleitungen im Umkleidetrakt eingebaut worden. In der kommenden Woche hätte das Dach des Umkleidetrakts gedämmt und abgedichtet werden sollen. Und bis Ende Oktober hätten auch die Fenster eingebaut werden können, auf die so lange gewartet worden war.

„Der Einbruch trifft uns hart. Wir hatten eigentlich gehofft, die Halle zum nächsten Schulhalbjahr für den Betrieb freigeben zu können“, sagt Susanne Thiel, die als Produktmanagerin beim Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal (GMW) für Sporthallen zuständig ist. „Jetzt müssen wir sehen, wie weit der Einbruch die Arbeiten zurückwirft.“

 

Auftrag für Rohbau vergeben

Mit dem Neubau der Grundschule geht es nun aber los: Nachdem die Teilbaugenehmigung Anfang September erteilt wurde, hat das GMW am vergangenen Dienstag, 21. September, den Auftrag für den Rohbau vergeben können. Am kommenden Montag, 27. September, startet die Einrichtung des Baufeldes.

Anfang Oktober werden dann zunächst die Pflanzen gerodet, die seit den Rodungsarbeiten im vergangenen Juli nachgewachsen sind. Denn eigentlich hätte der Rohbau bereits damals beginnen sollen. Weil aus der ersten Ausschreibung jedoch keine wertbaren Angebote hervorgegangen waren, musste die EU-weite Ausschreibung wiederholt werden. „Das hat uns drei volle Monate gekostet“, bedauert die für Grund- und Förderschulen zuständige GMW-Produktmanagerin Anke Heinemann. „Ob wir diese Zeit wieder aufholen können, hängt unter anderem davon ab, wie kalt oder warm der Winter wird und ob die Lieferengpässe zum Beispiel für Holz, Dämmstoffe und Stahl zurückgehen.“

Sobald das Gelände nach der Rodung vermessen ist, werden die Fundamente ausgehoben und die Grundleitungen gelegt, anschließend werden die Fundamente und die Sockelplatte gegossen.

 

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