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Wuppertal / Pressemeldung – 10.09.2021

Welttag der Suizidprävention 10. September 2021

In Deutschland sterben jährlich rd. 10.000 Menschen durch Suizid. Dies sind nach Angaben des Nationalen Suizidpräventionsprogramms für Deutschland mehr Menschen, als durch Verkehrsunfälle, Aids, Gewalttaten und illegale Drogen sterben.

Nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention ist die Anzahl der Suizidversuche zehn Mal so hoch.  Die Zahl der Menschen, die durch den Suizid eines nahestehenden Menschen betroffen sind, wird auf 100.000 geschätzt. 

Alle Altersgruppen betroffen

Das Gefühl, nicht mehr leben zu wollen, betrifft Menschen aller Altersgruppen. Männer begehen deutlich häufiger Suizid; vorher über ihre Gefühle und Absichten zu reden und sich Hilfe zu suchen fällt ihnen erheblich schwerer als Frauen. 2020 haben sich in Wuppertal 44 Menschen selbst getötet, im Jahr davor waren es 34 Menschen. 

In der Öffentlichkeit wird diese Thematik weitgehend verdrängt. Deshalb rief unter anderem die Weltgesundheitsorganisation am 10. September 2003 erstmals den „Welttag der Suizidprävention“ aus. Aus diesem Anlass informieren der Wendepunkt – Wuppertaler Krisendienst, Hi.na.S. e.V. (Selbsthilfegruppe Hinterbliebene nach Suizid e.V.), das Bündnis gegen Depression und der Sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Wuppertal über die Ausrufung dieses Aktionstages. 

Tag der Trauer und des Gedenkens

Zur Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung von Suizid und Suizidprävention fand deshalb zum Welt-Suizidpräventionstag am 10.09.21 eine Gedenkveranstaltung am Gedenkbaum im Kothener Wald/Bürgerwäldchen statt. Der Baum wurde durch eine Spende von Betroffenen im Auftrag von Hi.na.S e.V. im Jahr 2018 gepflanzt. Dort hatten Angehörige aber auch Vertreter der Hilfe- und Beratungsstellen das Wort, um der Suizidtoten zu gedenken. Denn es ist gerade auch ein Tag der Trauer und des Gedenkens an die Menschen, die durch Suizid verstorben sind.

Zahlreiche Hilfsangebote

Neben dem besonderen Tag des Gedenkens an die Menschen, die durch Suizid verstarben, ist es der Stadt Wuppertal wichtig, an diesem 10. September auf die Hilfsangebote im Rahmen der Suizidprävention aufmerksam zu machen. Ergänzend zu den niedergelassenen psychiatrischen und psychotherapeutischen Praxen, den Selbsthilfegruppen, verschiedenen Beratungsstellen, der Telefonseelsorge und natürlich der Hilfe bei akuter Suizidgefahr in der Klinik der Evangelischen Stiftung Tannenhof, bietet tagsüber der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes und in der Nacht und am Wochenende der Wuppertaler Krisendienst Wendepunkt Hilfe und Unterstützung für Betroffene und Angehörige an. 

Erreichbarkeit Sozialpsychiatrischer Dienst des Gesundheitsamtes

Mo-Fr: 08.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 15.00 Uhr 

Telefon: 0202-563-2168 

Erreichbarkeit des Krisendienstes (Wendepunkt)

Mo – Fr von 18.00 – 8.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr! 

Telefon: 2442838

Erreichbarkeit Hi.na.S. e.V. :

Paola Marten Tel 016097907710

Hi.na.S. e.V.                        

Rübenstr. 25

42289 Wuppertal

Die Gruppe trifft sich jeden 1. Donnerstag im Monat 

Von 18.30 bis 20.30 Uhr.

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  • Stadt Wuppertal
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