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WuppertalPressemeldung – 09.03.2022

Gelungener Auftakt für Smart City Wuppertal – Beteiligungsformate starten im Mai

Einen gelungenen Auftakt feierte kürzlich das Projekt Smart City Wuppertal. Smarte Wirtschaft, Smarte Wuppertaler*innen, Smartes Leben, Smarter Umweltschutz, Smarte Mobilität und Smarte Verwaltung: Gemeinsam mit der gesamten Stadtgesellschaft soll Wuppertal vernetzter, digitaler und lebenswerter werden.

Ob Workshops, Ideenwerkstätten, Bürgerkonferenzen, Informationsveranstaltungen oder sogenannte Hackathons (Veranstaltung, bei der gemeinsam nützliche Softwareprodukte erstellt werden) – das Spektrum der Beteiligungsformate ist breit gestreut. Die Stadt möchte damit möglichst viele Menschen jeden Alters mit unterschiedlichsten sozialem Hintergrund erreichen und für die Entwicklung der Stadt im Rahmen des Modellprojekts Smart City Wuppertal begeistern und zur aktiven Mitgestaltung motivieren. Das erste Beteiligungsformat findet bereits Anfang Mai statt.

Bei der Auftaktveranstaltung wurde in verschiedensten Vorträgen aufgezeigt, in wie welch vielseitigen Bereichen Wuppertal schon smart ist. Oberbürgermeister Uwe Schneidewind gab einen ersten Einblick in die Vision der Smart City – eine digitale Vernetzung von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig erläuterte, wie weit der Digitalisierungsprozess in der Verwaltung bereits fortgeschritten ist und wie neue Arbeitswelten in Zukunft aussehen könnten. Jacqueline Stork vom Competence Center Smart City erklärte die nächsten Schritte: Bis Ende dieses Jahres soll eine Strategie entwickelt werden; ab 2023 geht es darum, die Ideen in die Realität umzusetzen. Das Competence Center Smart City dient während des gesamten Prozesses als Ansprechpartner.

Kurzvorträge und Podiumsdiskussion

Stefan Sander, Ressortleiter Vermessung, Katasteramt und Geodaten, stellte bei der Smart City-Auftaktveranstaltung das Pilotprojekt „digitaler Zwilling“ vor: Dahinter verbirgt sich die digitale Abbildung der Stadt in Form von räumlichen Modellen, die in Zukunft bei Planungen und Krisenbewältigung helfen sollen. Dr. Anna-Marie Schroer von der Wuppertaler Firma Aptiv Services Deutschland GmbH beschrieb in ihrem Vortrag, wie die Mobilität von Morgen mit autonomen Fahrzeugen aussehen könnte. Cordula Gladrow, Stadtbetriebsleiterin der Stadtbibliothek Wuppertal, beleuchtete die Rolle von digitalisierten Bibliotheken als Orte der Vernetzung und der Bildung. Karl-Heinz Spies vom Wupperverband stellte das Zukunftsprogramm Hochwasserschutz vor: Messdaten optimieren, Szenarien entwickeln, echtzeitnahe Anbindung und Verarbeitung verbessern. Der Zukunftsforscher und Gründer des Think Tanks „Future Matters“, Lars Thomsen, nahm die Zuschauer mit ins Jahr 2035: Er umriss seine Visionen, welchen Einfluss die Digitalisierung auf unseren zukünftigen Alltag haben wird. Bei einer abschließenden Podiumsrunde – mit Oberbürgermeister Uwe Schneidewind, Zukunftsforscher Lars Thomsen, Unternehmer Thomas Riedel, Pascal Biesenbach von Aufbruch Arrenberg und Alexandra Kessler von der Bergischen Universität Wuppertal (Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production) – wurden die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung diskutiert.

Dank einer Echtzeitumfrage über die Plattform Mentimeter konnte bei der Smart City-Auftaktveranstaltung ein erstes Meinungsbild ermittelt werden: Zuschauer konnten während der Live-Schalte mittels QR-Code auf ihrem Handy abstimmen, welche Handlungsfelder für sie am relevantesten sind. 27 Prozent stimmten für das Themenfeld Mobilität, an zweiter Stelle stand das Thema Verwaltung. 

Auftaktveranstaltung verpasst?

Aufzeichnung in voller Länge – Video mit Gebärdendolmetscher

Die Stadt Wuppertal wurde 2021 mit 27 anderen Kommunen aus 94 Bewerbungen im Förderprojekt „Smart Cities made in Germany“ vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ausgewählt. 

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • © Maria Koltschin Siegersbusch Film
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