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WuppertalPressemeldung – 16.09.2022

Der Döppersberg als besonderer Stadtraum

Vor gut drei Jahren ist das Projekt KoSID (Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg) gestartet. Ziel war es, Vorschläge zu erarbeiten und zu erproben, die eine Sicherheit und Ordnung am neuen Döppersberg nachhaltig gewährleisten sollen. Jetzt ist der Abschlussbericht vorgelegt worden.

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind: „Die Sicherheitspartnerschaft „Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg (KoSID)“ hat drei Jahre lang eines der wichtigsten Stadtentwicklungsprojekte Wuppertals begleitet. Dafür möchte ich allen Beteiligten sehr herzlich danken. Unter der Federführung der Bergischen Universität sind Handlungsempfehlungen entstanden, die über Wuppertal hinaus Beachtung finden sollten. Die reale und die gefühlte Sicherheitslage sind entscheidend dafür, ob ein Quartier von den Bürgerinnen und Bürgern einer Stadt angenommen wird oder nicht. Belebte Quartiere und Stadtviertel sind wichtig für das positive Gesamtbild einer Stadt. Im Ergebnis zeigt uns die dreijährige Studie, dass der Ruf nach mehr Kontrolle allein keine Lösung sein kann. Mit vielen kleinen Faktoren lassen sich das Sicherheitsgefühl und damit auch die Aufenthaltsqualität steigern. Die Studie zeigt auch, dass es sich lohnt, Aspekte der Kriminalprävention schon in der Entstehung neuer Stadtviertel mitzudenken. Dabei sind alle gefragt, Politik, Handel, Wirtschaft, Ordnungskräfte, Verwaltung und selbstverständlich die Bürgerinnen und Bürger selbst. Die „Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg (KoSID)“ war eben deshalb erfolgreich, weil so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit „gemacht“ und mit „gedacht“ haben. Dafür braucht es aber auch immer eine Leitung, die zusammenfasst, eine Richtung vorgibt und einen Rahmen erstellt. In Wuppertal hat die Universität diese Leitung übernommen und dafür gilt den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an dieser Stelle mein besonderer Dank. In einer Zeit, in der wir Innenstädte ganz neu denken müssen, helfen die Handlungsempfehlungen, die Potenziale in den Blick zu nehmen. In einer engen Kopplung von Wohnen, Einkaufen, Arbeiten, Kultur, Freizeit und Erholung. Das ist der Weg, den wir in Wuppertal gehen müssen und auch gehen wollen.“

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Projekts KoSID wurde im Ratssaal der Stadt Wuppertal die Broschüre mit den zentralen Projektergebnissen an Oberbürgermeister Prof. Dr. Uwe Schneidewind überreicht. Der Wuppertaler Polizeipräsident Markus Röhrl und die Rektorin der Bergischen Universität, Prof. Dr. Birgitta Wolff, lobten die Zusammenarbeit und den Mehrwehrt, den die enge Kooperation von Wissenschaft und Praxis erzeugt habe.

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  • Stadt Wuppertal
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