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WuppertalPressemeldung – 13.01.2023

Wirtschaft braucht Zuwanderung: Neues Halbjahresprogramm vom Team Arbeitsmarktintegration

Das Kommunale Integrationszentrum bietet für Geflüchtete und Neuzugewanderte zahlreiche Möglichkeiten, um langfristig Arbeit in Wuppertal zu finden. Nun wurde das neue Halbjahresprogramm des „Projektteams Arbeitsmarktintegration“ vorgestellt.

Besondere Angebote in 2023 liegen derzeit in den Bereichen Pflege und einem langjährigen Partnerprojekt mit der BAYER AG sowie Ausbildungen im Bereich Lager/Logistik und im Einzelhandel. 

Chance auf guten Arbeitsplatz

„Unsere Wirtschaft sucht zum Teil händeringend Arbeitskräfte und auch Auszubildende“, sagt Arlin Cakal-Rasch, Fachbereichsleitung im Ressort Zuwanderung und Integration. „Mit den passgenauen Beratungs- und Informationsangeboten des Kommunalen Integrationszentrums sorgen wir dafür, dass alle Neuzugewanderten nachhaltig die Chance auf einen guten Arbeitsplatz erhalten.“ 

Viele Wuppertaler Unternehmen arbeiten mittlerweile eng mit dem Kommunalen Integrationszentrum zusammen. Vertreter*innen aus verschiedenen Branchen stellen ihre Berufsfelder und Karrierechancen vor, ermöglichen Praktika und öffnen Wege in Arbeit und Ausbildung. So konnten für das erste Halbjahr 2023 Vertreter*innen von DB Schenker sowie der REWE-Gruppe für die bewährten Informationsveranstaltungen gewonnen werden.

Pflege-Projekt mit Intensiv-Deutschkurs

Ein besonderes Projekt ist PRO PFLEGE. „Wir freuen uns sehr, dass unser Pflege-Projekt so erfolgreich gestartet ist. Über 80 Interessierte haben sich auf zwei Informationsveranstaltungen bereits über Arbeit und Ausbildung in der Pflege informiert“, so Arlin Cakal-Rasch. „Mit unseren Kooperationspartnern – den Wuppertaler Pflegeschulen, Pflegeheimen und Krankenhäusern – können wir ein umfassendes Unterstützungs-Paket für alle Beteiligten schnüren.“ Das Projekt umfasst Intensiv-Deutschkurse, Bewerbungscoaching, individuelle Begleitung und Beratung. 

Auch bei den anderen Angeboten des Projektteams ist die Unterstützung nicht auf eine reine Arbeits- oder Ausbildungsplatzvermittlung beschränkt. Davon profitieren nicht nur die Zugewanderten, sondern auch die Unterhemen. „In den letzten fünf Jahren konnten  über 40 junge Menschen eine Ausbildung bei unserem Kooperationspartner, der Bayer AG, beginnen“ freut sich Arlin Caka-Rasch. „Solche guten Perspektiven erwarten wir auch für unsere anderen Angebote.“

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