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WuppertalPressemeldung – 19.01.2023

Einwohnermeldeamt: Arbeitsreiches 2022

Das Einwohnermeldeamt hat 2022 erfolgreich gearbeitet. Das belegt eine aktuelle Statistik zum Arbeitsaufkommen der Behörde.

Das Einwohnermeldeamt hatte aus Erfahrungswerten mit rund 283.419 „Bearbeitungsfällen“ gerechnet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Steinweg erarbeiteten aber ein Plus von 7,64 Prozent und schafften 21.636 Dienstleistungen mehr. Dies ist der sehr guten Terminlage zu verdanken, die Bürgern auch für die Antragsgeschäfte zu Gute kommt.

Über 300.000 Menschen ließen sich im Einwohnermeldeamt einen Personalausweis ausstellen, holten sich eine Meldebescheinigung, ein Führungszeugnis, Beglaubigungen oder einen Pass. 

Eine Prognose der Arbeiten, die im kommenden Jahr anfallen, wird im Einwohnermeldeamt immer im November erstellt. In der Prognose werden beispielsweise auch Daten der Reisegesellschaften, des vorgebuchten Reiseaufkommens und erwartete Flüchtlingszahlen eingearbeitet. So ergibt sich eine Zahl der wahrscheinlich zu bearbeitenden Fälle und damit eine wichtige Grundlage für die Personal- und Urlaubsplanung.

In den vergangenen vier Jahren hat sich die Zahl der Dienstleistungen, die im Meldeamt angeboten werden, kontinuierlich nach oben entwickelt: 

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind: „Wir haben uns vorgenommen, eine wirksame Verwaltung zu sein. Die Bürgerinnen und Bürger können zu Recht erwarten, dass wir unsere Dienstleistungen effektiv und serviceorientiert anbieten. Das ist im Einwohnermeldeamt gut gelungen, mein Dank und meine Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Wir müssen hier weiter Prioritäten setzen – zum Beispiel im personellen Bereich, und so weit wie rechtlich möglich auch bei der Digitalisierung.“

Derzeit sind im Einwohnermeldeamt 42 Vollzeitstellen im Bereich der direkten Antragsgeschäfte besetzt. Vor vier Jahren waren es 31. Amtsleiter Jochen Siegfried: „Wir sind sehr froh, dass wir jetzt eine Personaldecke haben, die den tatsächlichen Aufgaben entspricht. Und wir müssen auch in Zukunft dafür sorgen, dass dies als Markenkern einer örtlichen Gemeinschaft so bleibt.“ 

Oberbürgermeister Schneidewind macht darauf aufmerksam, dass die Arbeit im Meldeamt immer auch mit Nachteilen für die Beschäftigten verbunden sei: „Home-Office-Arbeitsplätze sind wegen des persönlichen Kundengeschäfts so gut wie gar nicht möglich. Das ist ein großer Nachteil für die Beschäftigten und führt dazu, dass es seit zwei Jahren keine verwaltungsinternen Bewerbungen mehr im Meldeamt gibt. Umso mehr dankte ich für die tolle Leistung, die im Jahr 2022 erbracht wurde. Das übrigens auch im ersten Corona-Jahr, als unser Meldeamt durchgehend geöffnet war, während viele Kommunen den Betrieb ihrer Meldeämter komplett eingestellt haben.“

Auch ein Ranking, in dem der Verbraucherschutzverein Berlin/Brandenburg (VSVBB) in diesem Jahr zum drittem Mal die Beliebtheitswerte von Meldebehörden der 40 größten Städte in Deutschland analysiert, attestiert Wuppertal gute Noten: Mit dem neunten Platz ist Wuppertal unter den Top Ten. 

Amtsleiter Siegfried: „Konkrete direkte Änderungen im Melde-, Personal- oder Passrecht sind für dieses Jahr nicht vorgesehen. Gleichwohl wirken sich Änderungen im Bereich der Einbürgerung – besonders von syrisch stämmigen Menschen - auch erheblich auf unser Arbeitsaufkommen aus. Besonders nachgefragte Produkte sind seit 2021 die Kinderreisepässe und ab 2022 Anmeldungen aus dem Ausland.“

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