Anlass war eine interne Vorstellung des neuen Integrationsmonitorings 2025, zu der das Kommunale Integrationszentrum verschiedene Akteure aus dem Netzwerk eingeladen hatte.
Ziel der Veranstaltung war es, zentrale Befunde des Berichts vorzustellen und gemeinsam nach Wegen zu suchen, welche Schlüsse daraus für die Integrationsarbeit in Wuppertal gezogen werden können. In vier Arbeitsgruppen setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit den Zahlen auseinander und brachten vielfältiges Expertenwissen ein. Dabei wurden nicht nur Herausforderungen sichtbar, etwa ungleich verteilte Bildungschancen und Lücken im Angebotsnetz, sondern auch Perspektiven, wie beispielsweise Vernetzung und Informationsaustausch künftig noch besser gelingen können.
Integration ist Aufgabe für alle
„Die Zahlen zeigen deutlich: 44,5 Prozent der Wuppertaler Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund und zwei von drei Kindern wachsen mit einer Zuwanderungsgeschichte auf“, erklärte Annette Berg, Dezernentin für Soziales, Jugend, Schule und Integration. „Das bedeutet: Erfolgreiche Integrationsarbeit ist kein Randthema, sondern eine wichtige Aufgabe für alle Handlungsbereiche – von Schule und Ausbildung über berufliche Potentiale bis hin zum gemeinsamen Miteinander.“
Monitoring liefert wichtige Orientierung
Neben den fachlichen Diskussionen bot die Veranstaltung auch Raum für Begegnung und Austausch. Deutlich wurde: Integration ist ein Gemeinschaftsprojekt. Erfolgreiche Integration gelingt nur, wenn Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft zusammenwirken. Das Monitoring liefert dafür eine wichtige Orientierung und zeigt, wo Wuppertal bereits gut aufgestellt ist und wo noch nachgesteuert werden sollte.
Der vollständige Bericht zum Integrationsmonitoring 2025 wurde im Frühjahr des Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt (Öffnet in einem neuen Tab) ist online abrufbar unter: https://integration.wuppertal.de/zahlen-und-daten/zahlen-und-daten/integrationsmonitoring.php (Öffnet in einem neuen Tab)