Stadtdirektor Matthias Nocke war am vergangenen Dienstag in Düsseldorf dabei, als Ministerpräsident Hendrik Wüst gemeinsam mit Vertretern der Ausrichter-Kommunen, dem Landessportbund NRW und dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW das Update des Bewerbungskonzepts vorstellte. Köln.Rhein-Ruhr will sich gegen München, Hamburg und Berlin durchsetzen. Nocke ist optimistisch: „Die Fakten sprechen für uns: Alle Sportstätten sind im Radius einer Stunde Fahrtzeit zu erreichen und bereits vorhanden. Neu errichtet werden muss nur das olympische Dorf im Kölner Norden sowie das Leichtathletikstadion in zirkulärer Bauweise, aus dem später eine Wohnanlage entsteht.“ Auch wenn es mehrere Städte sind, ist die Lage Nordrhein-Westfalens kompakt und zentral: Rund 14 Millionen Tickets können ausgegeben werden, für 160 Millionen Menschen im Umkreis von fünf Stunden Fahrtzeit.
In Wuppertal bereitet man nun wie in den anderen Ausrichterstädten den Ratsbürgerentscheid am 19. April nächsten Jahres vor. Bereits am 15. Dezember geht eine entsprechende Vorlage in den Rat, um den Weg für das Bürgervotum frei zu machen. Die finale Entscheidung für eine deutsche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele fällt am Samstag, 26. September 2026, im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB.