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WuppertalPressemeldung – 29.07.2025

„Platzmacherinnen“ werden abgebaut – zwei letzte Aktionen

Circa sechs Wochen machten sie Platz für Austausch und Begegnung – jetzt, am 31. Juli, werden die „Platzmacherinnen“ am Ölberg abgebaut.

Zehn Parkplätze fielen für die temporären Stadtterrassen, die im Rahmen des Parkraumkonzeptes für die Nordstadt und das Luisenviertel vom städtischen Ressort Straßen und Verkehr aufgestellt wurden, weg. Das sorgte für Diskussion, positiv als auch negativ.

Nutzung von öffentlichen Raum erproben

Der Aktionszeitraum zeigte aber vor allem auch, wie öffentlicher Raum anders genutzt werden kann. Dass die Straße mehr sein kann, als nur Parkfläche für Autos. „Mit dem Parkraumkonzept erarbeiten wir einen Plan, wie der uns vorhandene öffentliche Raum effizienter und fairer gestaltet werden kann. Die ‚Platzmacherinnen‘ gaben erste Impulse für eine gemeinschaftliche Nutzung von öffentlichen Verkehrsraum abseits der Mobilität“, erklärt Gunnar Ohrndorf, Dezernent für Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität. 

Infoevents, Diskussionsrunden oder gemeinsame Abendessen

Deutlich wurde dies vor allen in den verschiedenen Aktionen, die an und auf den „Platzmacherinnen“ im Aktionszeitraum stattfanden: Von Experimenten zur Energiewende, über Infos zu Kinderrechten und für CarSharing inklusive Rabatte hin zu Diskussionsrunden und spontanen Musikabenden – die Nachbarschaft nutzte die mobilen Terrassen auch für gemeinsame Abendessen, zum Kartenspielen oder zum kurzen Ausruhen in der Sonne. 

Positive und kritische Rückmeldungen

„Die Resonanz zu den ‚Platzmacherinnen‘ war vielfältig, sowohl kritisch als auch positiv. Erfreulich ist aber, dass wir mit der Aktion so viele unterschiedliche Menschen erreicht haben, wie mit noch keinem anderen Beteiligungsformat zum Parkraumkonzept“, erklärt Stella Schwietering, Projektverantwortliche im Ressort Straßen und Verkehr. Nach Abbau der Möbel werden jetzt die Rückmeldungen aus eingegangenen Mails, der Sprechstunde, dem Briefkasten vor Ort und der Onlineumfrage ausgewertet. Die Auswertung fließt dann direkt in die weitere Erarbeitung des Parkraumkonzeptes ein.

Ein letzter Aktionsabend am 30. Juli

Doch bevor die „Platzmacherinnen“ abgebaut werden, lädt die Stadt zu einem letzten Aktionstag am 30. Juli ab 18 Uhr zu den Platzmacherinnen am Otto-Böhne-Platz ein. Gemeinsam werden die Pflanzkübel geleert und die Pflanzen am Otto-Böhne-Platz verpflanzt – ein sichtbares Zeichen für nachhaltige Gestaltung im Quartier. Alle, die Lust haben noch einmal mitzuwirken, sind herzlich eingeladen. Ab 19 Uhr gibt es außerdem den dritten und letzten musikalischen „Banküberfall“ von Rudi Rhode, Toster Maria Freitag und Freunden mit Gitarre, Akkordeon, Saxophon und Gesang.

Für die mobilen Möbel, einer Leihgabe des Zukunftsnetz Mobilität NRW, geht es nach Wuppertal direkt weiter. Sie werden ab Donnerstag in Niederkassel stehen.

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Bildnachweise

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