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WuppertalPressemeldung – 16.07.2025

Parkplätze auf der Kaiserstraße werden zu begrünten Verweilorten

Es tut sich wieder etwas in Vohwinkel: An der Kaiserstraße werden ab kommender Woche fünf Parkplätze temporär zu sogenannten Parklets umgestaltet. Das Ziel: mehr Grün, mehr Begegnung und mehr Aufenthaltsqualität an der sonst stark frequentierten und wenig grünen Straße im Vohwinkeler Zentrum.

Bürgerinnen und Bürger haben bei der Ideenentwicklung für die kleinen Ruheoasen mitgewirkt. Die Parklets werden ab Donnerstag, 10. Juli, aufgestellt – auf Höhe der Hausnummern 5, 15, 18, 26 und 25 (Ecke Lienhardstraße). Halteverbote sind heute, 4. Juli, bereits eingerichtet worden.

Bänke zum Ausruhen und Pflanzbeeten

Auf den einzelnen zwischen fünf und sieben Meter großen Flächen werden künftig also – zumindest temporär – keine parkenden Autos mehr Platz finden. Stattdessen werden hölzerne Aufbauten eingerichtet, mit Bänken zum Ausruhen und Pflanzbeeten mit Blumen und viel Grün.

Alle Parklets liegen nah an Einzelhandel und Gastronomie. So müssen Passanten mit ihren Einkäufen nicht direkt nach Hause gehen, sondern können vor Ort noch ein wenig verweilen. Zusätzlich sollen die Wegeverbindungen zum Lienhardplatz mithilfe der Parklets attraktiver werden.

Förderbescheid des Landes für das Projekt

Für die Finanzierung des Projekts gibt es einen Förderbescheid des Landes: Aus dem Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ stehen 264.000 Euro mit einem städtischen Eigenanteil von 20 Prozent zur Verfügung. Gemäß Förderbescheid sind dabei 200.000 Euro für die Anschaffung und Aufstellung von Stadtmöbeln und Grünelementen zu verwenden. Für die Parklets inklusive Aufstellung wurden bisher ca. 98.000 Euro abgerufen.

„Die temporären Parklets sind ein erster Schritt. Mit ihnen lässt sich wunderbar erproben, wie man den öffentlichen Raum für die Allgemeinheit, die Nachbarschaft und den Fußverkehr in Vohwinkel wieder erweitern kann“, erklärt Gunnar Ohrndorf, Dezernent für Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität, den Hintergrund. Entscheidend seien deshalb die Rückmeldung der Bürger, insbesondere der Anwohner, Geschäftsleute vor Ort. Man werde sehr genau hinsehen und hinhören, wie die Parklets angenommen werden – und dies in die weiteren Planungen einbeziehen. „In Vohwinkel ist viel in Bewegung: mit diesem Förderbescheid für die Kaiserstraße, aber natürlich auch mit den kommenden Maßnahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts, dem ISEK, sowie der in 2031 anstehenden Bundesgartenschau“, so Ohrndorf.

Bürgerbeteiligung in den vergangenen Jahren

Den Parklets vorausgegangen sind in den vergangenen Jahren mehrere Untersuchungen sowie Workshops und Umfragen, die sich direkt an die Vohwinkeler Bürgerinnen und Bürgern richteten. Dort wurde immer wieder der Wunsch nach angenehmerer Einkaufsumgebung und mehr Orten sozialer Begegnung im Ortskern geäußert.

„Das ist verständlich: In der Kaiserstraße gab es bislang kaum Begrünung und keine Sitzgelegenheiten. Genau das braucht es aber, um die Aufenthaltsqualität hier vor Ort zu erhöhen“, sagt Rüdiger Bleck, Ressortleiter Stadtentwicklung und Städtebau. Den Förderbedingungen nach müssen die Parklets fünf Jahre in Vohwinkel verbleiben, dabei dürfen sie den Standort wechseln. „Spätestens wenn die eigentliche, bauliche Umgestaltung der Kaiserstraße beginnt, die beim Integrierten Stadtentwicklungskonzept Vohwinkel gemeinsam erarbeitet wurde, werden die Parklets weichen müssen. Für den Übergang sind sie aber ein guter Kompromiss und eine Chance zum Ausprobieren“, so Bleck.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal

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