„Diese beiden wichtigen Schritte werden die Situation in der Ausländerbehörde verbessern. Daher sind wir für diese Entscheidungen dankbar. Sie zeigen, dass die Nöte unserer ausländischen Bürgerinnen und Bürger, aber auch unserer Beschäftigten von Rat und Verwaltungsspitze gesehen und mit höchster Priorität behandelt werden“, betont Integrationsdezernentin Annette Berg.
Gleichzeitig werde die Digitalisierung der Akten unter Hochdruck vorangetrieben. Das Einarbeitungskonzept für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichere deren schnellstmöglichen Einsatz, und es würden alle Möglichkeiten ausgeschöpft, das Team zu unterstützen, so Berg.
„Die von uns nicht zu beeinflussenden Rahmenbedingungen werden noch lange sehr herausfordernd bleiben. Das ist klar. Aber ich sehe mit der Stellen-Offensive und der externen Beratung zusätzlich zu den bereits von uns selbst eingeleiteten Maßnahmen eine gute Perspektive für spürbare Verbesserungen.“
Das Antragsaufkommen in den Ausländerbehörden hat sich bundesweit durch die große Zahl der dort betreuten Menschen und gesetzliche Änderungen im Einbürgerungs- sowie im Niederlassungsrecht vervielfacht. In Wuppertal hat diese bundesweite Entwicklung dazu geführt, dass trotz bereits erfolgter personeller Verstärkung aktuell alleine 11.000 Einbürgerungsanträge auf Bearbeitung warten. Eine Forderung der Kommunen ist daher, dass der Bund zusätzliche Mittel für die durch ihn beschlossenen Aufgaben zur Verfügung stellt.