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WuppertalPressemeldung – 05.06.2025

Mählersbeck: Arbeiten gegen die Uhr

Der für dieses Jahr geplante Probebetrieb im Freibad Mählersbeck wird auf das Frühjahr vor der Neueröffnung 2026 verschoben. Darauf haben sich das Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal (GMW) und das Sport- und Bäderamt verständigt.

Zum einen können so Kosten gespart und Zeit für die Bautätigkeit gewonnen werden, zum anderen haben sich Verzögerungen auf der Baustelle ergeben, die eine testweise Inbetriebnahme im Herbst noch nicht zulassen. 

Planschbecken mit provisorischem Dach

Im Sportausschuss berichtete Tobias Palm, Leiter des Bauprojektmanagements im GMW: „Wir haben alle Maßnahmen, die zur Beschleunigung der Baustelle kommuniziert worden sind, umgesetzt. So haben wir Gerüste hin- und hergebaut, um Arbeiten vorziehen zu können, die erst für später geplant waren. Und das Planschdecken hat ein provisorisches Dach erhalten, damit witterungsunabhängig gearbeitet werden kann.“

Rutsche kommt später

Letztendlich seien aber sämtliche Bemühungen „verwässert“ worden, weil zwischenzeitlich die Vergabe für die Rutsche ausgebremst wurde: Einer der Bieter für den Auftrag hatte im Januar eine Beschwerde bei der Vergabekammer eingereicht. Die Kammer hat das Verfahren zwar Ende Mai zugunsten des GMW eingestellt, der Bieter kann aber noch bis zum 9. Juni 2025 Rechtsmittel einlegen. Vorher darf der Auftrag nicht erteilt werden; dadurch wird sich die Lieferung auf jeden Fall verzögern. So lange nicht klar ist, welche Rutsche den Zuschlag bekommt, können aber auch das Fundament und der Fels, auf dem die Rutsche ruhen soll, nicht errichtet werden.

Kaminanlage überarbeitet

Zudem wird es mindestens Mitte Juni 2025 werden, bis das Standrohr für die Kaminanlage überarbeitet werden kann. Der erste Montageversuch am 22. Mai 2025 war fehlgeschlagen, weil der Hersteller die Verankerungspunkte falsch angebracht hatte. Und eine zweiwöchige Verzögerung bei der Lieferung von auf Maß produzierten Elektrokabeln hat die miteinander eng verzahnten Arbeitsabläufe von rund 20 Auftragnehmern auf der Baustelle so gestört, dass sich der Terminplan gleich um sechs Wochen verschoben hat.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal, GMW, Foto: Frank Buetz

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