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WuppertalPressemeldung – 07.05.2025

Gedenktafel zur Bücherverbrennung wird eingeweiht

Es ist ein unrühmliches Kapitel in der Wuppertaler Geschichte: Am 1. April 1933 – sechs Wochen vor der reichsweiten Aktion – wurden auf dem Rathausplatz in Barmen und am Brausenwerth in Elberfeld Bücher von Autorinnen und Autoren verbrannt, die von den Nationalsozialisten als „undeutsch“ verurteilt wurden.

Diese Bücherverbrennungen waren der Auftakt zur Verbannung von Werken verfemter Autoren aus den Bibliotheken, bei denen tausende Bücher vor allem jüdischer, aber auch anderer politisch unliebsamer Schriftstellerinnen und Schriftsteller verboten und öffentlich verbrannt wurden. Die Kampagne „Wider den undeutschen Geist“ markiert den Beginn der Verbrechen des nationalsozialistischen Unrechtsregimes, die zum Massenmord in Auschwitz führten.

An Unrechtstaten erinnern

Nach einem Abstimmungsprozess zwischen Vertretern aus Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft wird nun eine Gedenktafel zur Bücherverbrennung am Rathaus in Barmen offiziell eingeweiht. Unterstützt wird das Anbringen der Tafel von der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft und der Armin T. Wegner Gesellschaft. „Ihnen gilt unser Dank“, so Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. „Mit der Gedenktafel möchten wir an diese Unrechtstaten erinnern und auch mahnen, dass so etwas nicht noch einmal passieren darf.“

Offiziell eingeweiht wird die Gedenktafel am Samstag, 10. Mai, um 10 Uhr auf dem Rathausvorplatz, Johannes-Rau-Platz 1, in Wuppertal-Barmen.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Antje Zeis-Loi
  • Antje Zeis-Loi

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