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WuppertalPressemeldung – 12.05.2025

Auf den Spuren smarter Technologien: Sensorspaziergang durch Elberfeld

Ob zur Messung von Wasserständen, Luftschadstoffen oder Verkehrsdaten – Sensoren leisten einen wichtigen Beitrag zur intelligenten, nachhaltigen und krisenfesten Stadtentwicklung.

Am 20. Mai 2025 lädt das Competence Center Smart City interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Sensorspaziergang durch die Elberfelder Innenstadt ein. Die rund zweistündige Führung bietet spannende Einblicke in den Einsatz moderner Sensortechnologien im urbanen Raum.

Luft, Wasser, Verkehr – Sensoren im Einsatz für eine zukunftsfähige Stadt

Die Teilnehmenden erfahren an drei Stationen, wie Sensordaten dazu beitragen, städtische Prozesse effizienter zu gestalten und Entscheidungsgrundlagen für eine lebenswerte Stadt zu liefern.

Die Führung beginnt am smart.lab im Wuppertaler Hauptbahnhof. Von dort aus geht es zunächst zum Fußgängerüberweg an der Morianstraße/Gathe, wo verschiedene Verkehrssensoren installiert sind. Eine KI-gestützte Kamera und einen Bluetooth-Scanner unterstützen unter anderem die Emissionsberechnung für den innerstädtischen Verkehr.

Die zweite Station befindet sich etwas weiter entlang der Gathe. Dort wird mittels eines Luftschadstoffsensor die Belastung durch Stickstoffmonoxid, Stickstoffdioxid, Feinstaub und Ozon erfasst. Die Stadt betreibt in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Klima zwei offizielle Landesmessstellen – in Elberfeld und Langerfeld. Ergänzt werden die Messstellen durch 33 Passivsammler zur Messung von Stickstoffdioxid, eine in Deutschland bislang einzigartige Erfassungsstrategie.

Daten fließen in den DigiTalen Zwilling ein

Den Abschluss bildet ein Besuch an der Schwebebahnhaltestelle Kluse, in deren Nähe ein Sensor zur Erfassung des Wasserstands der Wupper installiert ist. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Bergisches HochWasserMeldeSystem 4.0“ wurden 30 solcher Sensoren in Wuppertal angebracht. Mithilfe von Radar-, Ultraschall- und Druckmessverfahren liefern sie wichtige Daten, um bei drohenden Hochwasserlagen künftig schneller und gezielter reagieren zu können.

Geführt wird der Spaziergang von Dr. Christine Pohl, Projektleiterin des Smart City Kernprojekts DigiTal Zwilling. Sie gibt Einblicke in die Funktionsweise der Sensoren und zeigt auf, wie die gewonnenen Daten in digitale Stadtmodelle wie den DigiTal Zwilling einfließen und dort für Planung, Steuerung und Krisenmanagement genutzt werden.

Veranstaltungsdetails

Datum: 20. Mai 2025
Beginn: 15.30 Uhr
Treffpunkt: smart.lab im Wuppertaler Hauptbahnhof

Stationen:
Verkehrssensorik an der Morianstraße
Luftschadstoffsensorik an der Gathe
Wasserstandsensorik an der Schwebebahnhaltestelle Kluse
Dauer: ca. 2 Stunden

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Interaktives und digitales Abbild der Stadt

Im Rahmen des Smart City Kernprojekts DigiTal Zwilling wird ein Urbaner Digitaler Zwilling entwickelt – ein detailreiches, interaktives und digitales Abbild der Stadt. Der DigiTal Zwilling ermöglicht die Simulation von Was-wäre-wenn-Szenarien, zum Beispiel im Falle eines drohenden Hochwassers. Seine Informationen bezieht der DigiTal Zwilling unter anderem aus Sensordaten. Zum Auftakt des Sensorsparziergangs gibt es im smart.lab mehr über den Urbanen Digitalen Zwilling für Wuppertal zu erfahren. 

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Alice/stock.adobe.com

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