Demnach fehlen bereits jetzt zwei Schulen (zehn Züge). Für das Schuljahr 2030/31 sagt die Studie voraus, dass dann vier Schulen, je zwei im Osten und je zwei im Westen, mit bis zu 19 Zügen fehlen werden. Auch an den Grund- und Förderschulen fehlen heute schon viele Schulplätze. Bis 2030 wird sich der Bedarf weiter erhöhen.
Deshalb hat die Stadt jetzt die Schulbauoffensive 2035 „Wuppertal baut Bildung“ entwickelt und will durch organisatorische Neuerungen sowie kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen Abhilfe schaffen. „Die Klassen sind in allen Schulformen übervoll. Um eine gute Lernumgebung für unsere Kinder sowie gute Arbeitsbedingungen für die Lehrkräfte und multiprofessionellen Teams bieten zu können, müssen wir dringend mehr Schulraum schaffen. Deshalb bitten wir die Politik um Unterstützung für die Priorisierung des Schulbaus“, so Dezernentin Annette Berg.