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WuppertalPressemeldung – 12.09.2025

Freibad Mirke — Baugenehmigung für Sanierung und Umbau ist erteilt

Während sich die aktuelle warme Jahreszeit verabschiedet, kommt eine gute Nachricht für künftige Sommer in Wuppertal: Die Baugenehmigung für das Naturfreibad Mirke konnte jetzt von der Stadt erteilt werden. Das ambitionierte Projekt des Fördervereins geht in die nächste Phase.

Mittelfristig wird demnach auch das Freibad Mirke wieder für Abkühlung, Schwimmsport und Badespaß zur Verfügung stehen — als Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung, eingebettet in einen Quartierspark mit verschiedenen Freizeit- und Kulturangeboten, und als solcher einzigartig im Bergischen Städtedreieck.

Projektbegleitung durch die Fachressorts der Stadt

„Wir freuen uns sehr, dass wir den nächsten Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung des Naturfreibads Mirke genommen haben und nun die nächsten Projektschritte gehen können“, so Heiner Mokroß und Csilla Letay, Vorsitzende des Betreibervereins Pro Mirke e.V., der als Bauherr und Betreiber der Anlage verantwortlich zeichnet. Mit der Baugenehmigung liegt zudem eine entscheidende Voraussetzung für die finale Erteilung der bisher zunächst zugesagten Bundesfördermittel in Höhe von drei Millionen Euro vor. Die ersten Vorbereitungs- und Baumaßnahmen sollen noch in diesem Jahr beginnen, so Mokroß und Letay: „Dieses gemeinschaftliche Ergebnis bestärkt uns darin, auf dem Fundament unserer langjährigen ehrenamtlichen Arbeit für die Menschen in Wuppertal auch die Aufgaben der Zukunft tatkräftig anzupacken.“

„Die Transformation des Freibades Mirke ist ein zukunftsweisendes Stadtentwicklungsprojekt in Wuppertal und wird einen Mehrwert für die Stadt und Region schaffen“, so Gunnar Ohrndorf, Beigeordneter des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität der Stadt Wuppertal. „Wir begleiten den Verein Pro Mirke bei diesem wichtigen Vorhaben gerne.“ Am komplexen Prüf- und Genehmigungsverfahren zu den Planungen, die Pro Mirke gemeinsam mit dem auf Naturfreibäder spezialisierten Fachplanungsbüro Polyplan-Kreikenbaum erarbeitet hatte, waren neben dem Bauordnungsamt verschiedene städtische Fachressorts beteiligt.

Bundesförderung von drei Millionen Euro

Das 174 Jahre alte Freibad Mirke, eines der ältesten drei Beckenbäder bundesweit, soll unter Federführung des langjährig am Standort agierenden Vereins Pro Mirke saniert und zu einem Bürger- und Quartierspark mit diversen Freizeit-, Sport-, Erholungs- und Kulturangeboten sowie einem Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung umgestaltet werden. Ein solches Angebot wird das erste dieser Art in Wuppertal und im gesamten Bergischen Städtedreieck sein. Der Verein realisiert trotz der Sanierungsbedürftigkeit der Anlage und leerem Becken vor Ort bereits viele Jahre ein Konzept aus Nachbarschaftstreff, Kulturveranstaltungen und Sport- und Erholung. 

Die Umgestaltung des sanierungsbedürftigen Freibades Mirke wird aus dem Programm des Bundestages „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ mit drei Millionen Euro gefördert. 

 

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Malte Reiter

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