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WuppertalPressemeldung – 05.09.2025

Wuppertal 24h live: Smart City lädt zum Sensorspaziergang durch Elberfeld ein

Ob zur Messung von Wasserständen, Luftschadstoffen oder Verkehrsdaten – Sensoren leisten einen wichtigen Beitrag zur intelligenten, nachhaltigen und krisenfesten Stadtentwicklung.

Am 12. September 2025 lädt das Competence Center Smart City im Rahmen der Veranstaltung Wuppertal 24h live zu einem Sensorspaziergang durch die Elberfelder Innenstadt ein. Die rund zweistündige Führung bietet spannende Einblicke in den Einsatz moderner Sensortechnologien im urbanen Raum.

Drei Stationen verdeutlichen Nutzen von Sensoren

An drei Stationen erfahren die Teilnehmenden, wie Sensordaten dazu beitragen, städtische Prozesse effizienter zu gestalten und Entscheidungsgrundlagen für eine lebenswerte Stadt zu liefern. Die Führung beginnt um 15 Uhr am smart.lab im Wuppertaler Hauptbahnhof. Von dort aus geht es zunächst zur Kreuzung Rommelspütt/Gathe, wo verschiedene Verkehrssensoren installiert sind. Eine KI-gestützte Kamera und einen Bluetooth-Scanner unterstützen unter anderem die Emissionsberechnung für den innerstädtischen Verkehr.

Luftschadstoffsensor an der Gathe und Erfassung des Wasserstands am Košice-Ufer

Die zweite Station befindet sich etwas weiter entlang der Gathe. Dort wird mittels eines Luftschadstoffsensor die Belastung durch Stickstoffmonoxid, Stickstoffdioxid, Feinstaub und Ozon erfasst. Die Stadt betreibt in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Klima zwei offizielle Landesmessstellen – in Elberfeld und Langerfeld. Ergänzt werden die Messstellen durch 33 Passivsammler zur Messung von Stickstoffdioxid, eine in Deutschland bislang einzigartige Erfassungsstrategie.

Den Abschluss bildet ein Besuch des Košice-Ufer, Ecke Barmer Straße. Dort ist ein Sensor zur Erfassung des Wasserstands der Wupper installiert ist. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Bergisches HochWasserMeldeSystem 4.0“ wurden 30 solcher Sensoren in Wuppertal angebracht. Mithilfe von Radar-, Ultraschall- und Druckmessverfahren liefern sie wichtige Daten, um bei drohenden Hochwasserlagen künftig schneller und gezielter reagieren zu können.

smart.lab bereits ab 14 Uhr geöffnet

Geführt wird der Spaziergang von Dr. Christine Pohl, Projektleiterin des Smart City Kernprojekts DigiTal Zwilling. Sie gibt Einblicke in die Funktionsweise der Sensoren und zeigt auf, wie die gewonnenen Daten in digitale Stadtmodelle wie den DigiTal Zwilling einfließen und dort für Planung, Steuerung und Krisenmanagement genutzt werden. Die Türen des smart.labs sind bereits ab 14 Uhr geöffnet. Interessierten Teilnehmenden wird die Möglichkeit geboten, sich vor Beginn des Spaziergangs im smart.lab die VR-Simulation zur BUGA-Hängebrücke anzusehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

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