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WuppertalPressemeldung – 09.09.2025

Sondervermögen des Bundes muss zu zwei Dritteln unbürokratisch an die Kommunen gehen

Wuppertals Stadtspitze unterstützt die Forderungen des Aktionsbündnisses "Für die Würde unserer Städte", das von Wuppertal mit initiiert wurde: Das Sondervermögen, das der Bund für Investitionen in die Infrastruktur auflegt, soll zu zwei Dritteln unbürokratisch an die Kommunen gehen.

„Die Kommunen sind das Fundament unserer Demokratie. Die Bürger erleben hier hautnah, ob der Staat als funktionierend oder als marode und bedroht wahrgenommen wird“, betont Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. „Daher muss das Sondervermögen zum größten Teil zur Stärkung dieses Fundamentes eingesetzt werden.“

Investitionsstau ist extrem

Stadtkämmerer Thorsten Bunte verweist auf die Bedeutung der Städte für die Wirtschaft: „In NRW stemmen die Kommunen 78 Prozent der öffentlichen Investitionen. Deswegen ist es unabdingbar, dass sie in dieser wichtigen Funktion jetzt kräftig unterstützt werden.“

Auch in Wuppertal, so die Stadtspitze, drücke der Investitionsstau extrem, nachdem jahrzehntelang – nicht zuletzt durch die Vorgaben des Landes im Rahmen der Haushaltskonsolidierung – selbst dringend notwendige Investitionen hätten zurückgestellt wurden müssen.

Gelder müssen schnell und unbürokratisch kommen

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass nach vielen Jahren endlich das Problem der Altschulden angegangen wurde“, so Schneidewind und Bunte, „Gelöst ist es noch nicht. Wenn die Kommunen jetzt bei den anstehenden Investitionen erneut nicht ausreichend berücksichtigt werden, steht eine neue Verschuldungsspirale bevor. Das wäre fatal.“

Es müsse angesichts der groß vom Bund angekündigten Offensive nun darum gehen, dass die Investitionsmittel des Bundes auch vor Ort sichtbar verbaut würden. 

Die Forderung aus Wuppertal: „Die Gelder müssen auskömmlich, schnell und vor allem unbürokratisch als Pauschalen an die Kommunen gehen. Aufwendige Förderprogramme und langwierige Antragsverfahren wären kontraproduktiv.“

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Stefanie vom Stein, Stadt Wuppertal
  • Stefanie vom Stein, Stadt Wuppertal

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