Anlass des neuen Projekts des städtischen Gesundheitsamts (Abteilung Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung) sind die Daten der Schuleingangsuntersuchungen, die für Wuppertal einen deutlichen Handlungsbedarf aufzeigen: Rund jedes fünfte Kind weist Auffälligkeiten im Bereich der psychischen und sozioemotionalen Kompetenzen auf und jedes zehnte Kind hat Adipositas.
Förderung von Bewegung, gesunder Ernährung und der psychischen Gesundheit
Besonders betroffen sind Quartiere mit herausfordernden sozialen Strukturen wie die Nordstadt. Schwerpunkt des Projekts ist daher die Förderung von Bewegung, gesunder Ernährung und der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in genau diesem Stadtteil.
Maßnahmen für Familien entwickeln
„Unser Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, die Kindern unabhängig von ihrer sozialen Lage ein gesundes Aufwachsen ermöglichen“, erklärt Julius Spiecker, Projektverantwortlicher aus dem Gesundheitsamt. „Wir sehen Gesundheit dabei als ein Querschnittsthema. Daher wollen wir gemeinsam mit Akteurinnen und Akteure aus der Stadtverwaltung und aus dem Quartier Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und deren Familien entwickeln“, ergänzt Vincent Utech, Projektpartner von der Alten Feuerwache. Auch interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich an dem Projekt beteiligen.
Das Projekt wird gemeinsam vom Gesundheitsamt und der Alten Feuerwache, einem Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe, umgesetzt. Die Techniker Krankenkasse fördert das Projekt und die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Bergische Universität.
Die Schwerpunkte des Projekts „Gesund aufwachsen in der Nordstadt“ im Überblick:
- Förderung der psychischen Gesundheit
- Adipositasprävention durch die Förderung von Bewegung und gesunder Ernährung
- Gesundheit als Querschnittsthema: Zusammenarbeit in Stadtverwaltung und Quartier ausbauen