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WuppertalPressemeldung – 16.04.2026

Handlungsprogramm Brachflächen: Potenzial für nachhaltige Stadtentwicklung

Die Stadt Wuppertal legt einen neuen Bericht zur aktuellen Brachflächensituation vor. Neu ist: Neben Informationen zur Bestandssituation liefert der Bericht eine Bilanz über die Entwicklung von Brachflächen der vergangenen zwanzig Jahre.

Oberbürgermeisterin Miriam Scherff begrüßt den Bericht: „Mir ist wichtig, dass wir die Entwicklung unserer Stadt gut und mit Weitblick steuern können. Das Handlungsprogramm verschafft uns einen guten Überblick und bildet die Grundlage, wenn es um Weiterentwicklung, Um- und Neunutzung von Brachflächen geht.“

Chance für die Stadtentwicklung

Brachflächen, sogenannte Innenentwicklungspotenziale, sind eine große Chance, die Stadt nachhaltig weiter zu entwickeln. „Die Kenntnis, wo welche Fläche mit welchem Potenzial zur Verfügung steht, hilft den Druck auf den Freiraum zu minimieren“, sagt Planungs-Dezernent Gunnar Ohrndorf. „So können sich Investoren einen Überblick verschaffen, wo geeignete Räume für ihre gewünschte Maßnahme zur Verfügung stehen.“

Für Ressortleiter Rüdiger Bleck steht die Beseitigung städtebaulicher Missstände im Fokus. „Von leerstehenden Objekten kann eine negative Ausstrahlung ausgehen. Ihre Aktivierung führt zu einer Aufwertung des Umfelds und Steigerung der Aufenthaltsqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger.“

Nutzung? Perspektiven!

Derzeit liegen insgesamt 99 Standorte über 2.000 Quadratmeter mit einem Umfang von 132 Hektar brach. Viele der ermittelten Standorte befinden sich bereits in der Entwicklung, so 18 Standorte mit 55 Hektar Fläche. In diesen Fällen liegen konkrete Nutzungsperspektiven und wichtige Erkenntnisse vor. Das ist die Voraussetzung zum Start des Planungsprozesses. Einige Projekte befinden sich auch schon in der Umsetzung. In 32 Fällen mit einem Volumen von 31 Hektar kann der Standort sofort nachgenutzt werden, weil die Revitalisierung bereits abgeschlossen oder nicht notwendig ist. Das betrifft 32 Standorte mit einem Volumen von 31 Hektar. 

Bei 49 Standorten mit einem Volumen von 46 Hektar sind noch viele Schritte zu gehen. Häufig sind die Voraussetzungen wie vorhandene Gebäudesubstanz, Bodenbelastungen oder Eigentumsverhältnisse dort schwieriger. 

95 Standorte neu genutzt

Hoffnung macht der Blick auf die zurückliegenden 20 Jahre. Gemeinsam mit der Stadt Wuppertal haben Projektentwickler und Investoren 95 Standorte mit einem Volumen von 164 Hektar einer neuen Nutzung zugeführt. Eine große Rolle spielten dabei vor allem die ehemaligen Bahnflächen und der Kasernen-Standort an der Parkstraße. Hier entstanden sowohl attraktive neue Wohngebiete als auch Entwicklungsräume für Unternehmen. 

Das Handlungsprogramm Brachflächen befindet sich aktuell in der politischen Beratung und kann über das Ratsinformationssystem heruntergeladen werden. Das Kataster wird alle zwei Jahre aktualisiert.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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