Start ist um 10.30 Uhr im Botanischen Garten auf der Hardt. Der rund zweistündige Sensorspaziergang ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Begleitet wird der Spaziergang von Christine Pohl, Fachliche Leiterin des Kernprojekts DigiTal Zwilling. Gemeinsam mit dem Ressort Grünflächen und Forsten und dem Ressort für Umweltplanung gibt sie anschauliche Einblicke in den praktischen Einsatz der urbanen, versteckten Helfer. „Mit dem Sensorspaziergang machen wir sichtbar, wie digitale Technologien ganz konkret zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung unseres Baumbestands beitragen können“, erklärt Christine Pohl.
Technik trifft Natur: Fokus auf Wuppertals Bäume
An mehreren Stationen werden Bäume der Kampagne „Danke, du bist astrein!“ (Öffnet in einem neuen Tab) vorgestellt. Über QR-Codes können Teilnehmende Hörgeschichten zu den einzelnen Bäumen direkt auf dem Smartphone abrufen.
Der Spaziergang führt zu insgesamt sechs Stationen im Stadtgebiet:
- Botanischer Garten Hardt: Demonstration eines Bodenfeuchtesensors
- Hardt: Naturdenkmäler Eiche und Linde
- Else-Lasker-Schüler-Park: Naturdenkmal Esche
- Hofkamp: Luftschadstoffmessung mittels Passivsammler
- Bundesallee/Wupperstraße: Verkehrssensorik an einer Ampelanlage
- Košice-Ufer/Wupper: Wasserstandssensorik im Rahmen eines Hochwasser-Frühwarnsystems
Die eingesetzten Sensoren liefern kontinuierlich Echtzeitdaten – etwa zur Bodenfeuchte, Luftqualität, Verkehrslage oder zum Wasserstand der Wupper. Diese Daten fließen in den Urbanen Digitalen Zwilling der Stadt ein und ermöglichen es, Umweltveränderungen frühzeitig zu erkennen und gezielt darauf zu reagieren.