Erinnerung wird dabei nicht rekonstruiert, sondern verschiebt sich – in Körpern, Bildern und Klängen. Wörterbücher definieren „Zuhause“ als „ein Gebäude oder Wohnort“, aber auch als „eine Familie, eine Gruppe verwandter Personen, die zusammenleben“. Die erste Definition bezieht sich auf die physische Infrastruktur, die zweite auf die Menschen, die darin leben - Form und Inhalt. „Zuhause“ ist ein Begriff, der mit der Welt der Gefühle verbunden ist. Gemeinschaft, Geborgenheit, Zuflucht, Glaube, Schutz, Liebe und Vertrauen zwischen Menschen, die unter einem Dach leben.
Was bleibt?
Die Arbeit entsteht aus Fragen: an die Vergangenheit, an das, was bleibt, und an das, was sich verändert. Bewegung, Text und Musik greifen ineinander und bilden eine offene Form, in der sich Erfahrungen verdichten und wieder lösen. My Home, No Home ist ein Duett über Nähe und Distanz, über geteilte Geschichte und ihre Fortsetzung – und über ein Zuhause, das sich nicht mehr eindeutig verorten lässt.
My Home, No Home / Mein Zuhause, Kein Zuhause
Eine Tanzperformance von und mit
Nazareth Panadero & Michael Strecker
Samstag, 18. April, 20 Uhr
Sonntag, 19. April, 18 Uhr
Pina Bausch Zentrum under construction, Bundesallee 260, Wuppertal
Eintritt: 18 Euro / ermäßigt 9 Euro