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WuppertalPressemeldung – 17.08.2026

Digitale Zukunft im Klassenzimmer: Zentrum für digitale Bildung vermittelt Medienkompetenz

Digitale Bildung ist seit Langem zentraler Bestandteil der Wuppertaler Schulen. Um die Schulen bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen, bietet das Zentrum für digitale Bildung (ZfdB) vermehrt verschiedene Angebotsformate für Lehrkräfte und Schulleitungen an.

Das ZfdB ging 2023 aus dem ehemaligen kommunalen Medienzentrum hervor, gehört zum Stadtbetrieb Schulen und arbeitet an der Schnittstelle von Technik, Pädagogik und Verwaltung. Als wichtige Anlaufstelle unterstützt das vierköpfige Team Wuppertals Schulen bei der Vermittlung von Medienkompetenz und der Integration digitaler Technologien.

Vom Internet-ABC bis zu Medienscouts

„Wir beteiligen uns an verschiedenen Landesprogrammen wie Medienscouts NRW, Bildungsmediathek NRW, Internet-ABC oder Digital Making Places und arbeiten weiter an einem möglichst breiten Portfolio und Netzwerk“, sagt Arzum Erik, Leiterin des Zentrums für digitale Bildung. „Synergien entstehen vor allem durch die Zusammenarbeit mit den Medienberatenden der Bezirksregierung Düsseldorf sowie der Schul-IT und weiteren Akteuren der digitalen Bildung.“

Auch die Beigeordnete für Soziales, Jugend, Schule und Integration, Annette Berg, bestätigt: „Digitale Bildung ist ein sehr facettenreiches Kon-zept und erfordert unterschiedliche Herangehensweisen und Umsetzungsformate. Es ist sehr spannend zu sehen, wie unsere Schulen die Digitalisierung für sich nutzen und die Medienkompetenz auf unterschiedliche Weise fördern.“

Neuer Webauftritt informiert über Angebote und Prozesse

Im Juni fand zuletzt ein Workshop mit knapp 60 Medienscouts und Beratungsfachkräften von vier Schulen zum sensiblen Thema „Sexting und die Verbreitung von Nudes“ statt. Demnächst stehen für die Grundschulen die Medienscouts Erstqualifizierungen und die Diginautis-Schulungen an. Drei weitere Schulungsangebote finden im kommenden Schul-jahr statt, unter anderem zum Thema digitale Souveränität und Resilienz.

„Neben den medienpädagogischen Angeboten arbeiten wir auch an verwaltungsorganisatorischen Fragestellungen. Beispielsweise bearbeitet eine Kollegin die Schadensmeldungen, die wir von unseren Schulen erhalten – also wenn Tablets oder Laptops beschädigt oder gestohlen werden – und fordert Schadensersatz ein“, erklärt Arzum Erik.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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