Ein Jahr lang engagieren sie sich für Natur, Umweltbildung und nachhaltige Entwicklung und sammeln dabei wertvolle praktische Erfahrungen.
Die FÖJler erwartet an der Station Natur und Umwelt ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet. Sie arbeiten nicht nur draußen im sieben Hektar großen Naturlehrgebiet, sondern unterstützen auch bei Veranstaltungen und der Umweltbildungsarbeit. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Pflege von Wiesen und Biotopen, die Anlage und Pflege von Kleingewässern sowie Maßnahmen zum Artenschutz. Auch bei der Abfallbeseitigung in der Landschaft und in der Öffentlichkeitsarbeit können die Freiwilligen mitwirken.
Verbindung aus Naturschutz, Umweltbildung und beruflicher Orientierung
Damit bietet das Freiwillige Ökologische Jahr an der Station Natur und Umwelt eine besondere Verbindung aus praktischem Naturschutz, Umweltbildung und beruflicher Orientierung. Die Freiwilligen lernen unterschiedliche ökologische Arbeitsbereiche kennen, übernehmen Verantwortung und können ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten weiterentwickeln.
„Wir freuen uns sehr, unsere sechs neuen FÖJler bei uns begrüßen zu können. Sie sind eine wichtige Unterstützung für unsere tägliche Arbeit und bringen gleichzeitig neue Ideen, Perspektiven und jede Menge Tatkraft mit“, sagt Isabell Sonnenberg von der Station Natur und Umwelt, die die FöJler mit Rat und Tat unterstützt.
Größte kommunale Einrichtung für Umweltbildung
Die Station Natur und Umwelt ist seit 1984 ein außerschulischer Lernort und heute die größte kommunale Einrichtung für Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Nordrhein-Westfalen. Mehr als 35.000 Menschen nutzen jährlich die Angebote und das Naturlehrgebiet.
Noch sechs Plätze frei
Wer selbst Lust hat, ein Jahr lang für die Natur aktiv zu werden, draußen zu arbeiten und dabei viel über Umwelt- und Naturschutz zu lernen, hat an der Station Natur und Umwelt noch die Chance dazu: Sechs weitere FÖJ-Plätze sind derzeit noch frei. Das FÖJ richtet sich an junge Menschen, die sich beruflich orientieren, praktische Erfahrungen sammeln und sich gleichzeitig für Natur und Umwelt einsetzen möchten. Neben der praktischen Arbeit bietet das Freiwillige Ökologische Jahr die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder kennenzulernen und wertvolle Erfahrungen für den weiteren Ausbildungs- oder Berufsweg zu sammeln.
„Ein FÖJ ist mehr als ein Jahr für die Natur. Es ist auch ein Jahr, in dem junge Menschen sich ausprobieren, Verantwortung übernehmen und herausfinden können, welcher berufliche Weg zu ihnen passt“, so Carsten Gnipp, Abteilungsleiter im Ressort Grünflächen und Forsten. Interessierte können sich bei der Station Natur und Umwelt über die noch freien FÖJ-Plätze informieren. Ansprechpartnerin ist Isabell Sonnenberg.