„Auch das Pflegepersonal ist bei diesen Temperaturen einer besonderen Belastung ausgesetzt. Die Mitarbeitenden in den Einrichtungen haben bei diesem Wetter Hochachtung verdient“ so Michael Lehnen, Leiter des Sozialamtes.
Mit baulichen Anpassungen, angepassten Arbeitsabläufen und spezieller Betreuung wird die Sicherheit der Bewohner gewährleistet. Die steigenden Temperaturen im Sommer stellen für ältere Menschen eine erhebliche gesundheitliche Belastung dar. Um Risiken wie Dehydratation oder Kreislaufproblemen wirksam vorzubeugen, greifen in den Pflegeheimen im gesamten Stadtgebiet strukturierte Schutzsysteme. Grundlage dafür sind unter anderem die automatischen Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes, die direkt an die Einrichtungen übermittelt werden, um Pflegekräfte sowie Bewohner frühzeitig zu informieren und Schutzmaßnahmen einzuleiten.
Auch die Raumnutzung und die Tagesabläufe werden der Wetterlage angepasst. Lüftungsmaßnahmen finden bevorzugt in den kühlen Morgen- und Nachtstunden statt, während tagsüber Fenster geschlossen und Räume durch Jalousien oder Sonnenschutzfolien geschützt werden. Körperlich belastende Aktivitäten sowie Pflege- und Arbeitsmaßnahmen verlegen die Pflegedienste weitgehend in kühlere Tageszeiten oder in schattige Außenbereiche.
Darüber hinaus investieren die Träger kontinuierlich in die Gebäudeinfrastruktur. Neben mobilen Klimageräten und spezieller Kühlung für Medikamentenräume prüfen die Akteure langfristige bauliche Vorhaben. Dazu gehören unter anderem Dachbegrünungen, energetische Sanierungen sowie der Einbau von festen Klimaanlagen in zentralen Aufenthalts- und Dienstbereichen, um die Hitzeresilienz der Einrichtungen dauerhaft zu stärken.