Wenn leibliche Eltern aufgrund von Krankheit, Überforderung oder Tod nicht mehr für das Wohl ihrer Kinder sorgen können, leben die betroffenen jungen Menschen meist in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Seit einer gesetzlichen Reform des Vormundschaftsrechts sollen in solchen Fällen bevorzugt ehrenamtliche Einzelvormünder zum Einsatz kommen. Um diese wichtige Aufgabe bestmöglich zu unterstützen, hat die Stadtverwaltung Wuppertal eine eigene Koordinierungsstelle geschaffen.
Ein Vormund übernimmt die rechtliche Vertretung des Kindes, fördert dessen persönliche Entwicklung, hilft in schulischen Belangen und arbeitet mit Behörden zusammen. Im Vordergrund steht das Ziel, eine verlässliche und positive Beziehung zu dem Kind oder Jugendlichen aufzubauen. Ehrenamtliche müssen dafür weder eigenes Geld aufwenden noch spezifische Qualifikationen oder Vorkenntnisse im Recht mitbringen. Ebenso nimmt man das Kind nicht im eigenen Haushalt auf.
Die Koordinierungsstelle bietet allen Interessierten eine umfassende Vorbereitung, Schulung und fortlaufende Beratung an. Zudem steht den Ehrenamtlichen ein Netzwerk aus Fachkräften zur Seite. Regelmäßige Austauschtreffen mit anderen Vormündern bieten praktische Unterstützung im Alltag.
Die Veranstaltungen:
17.09.2026, von 16-17 Uhr
in den Räumlichkeiten der Stadt Wuppertal (Döppersberg 41 in 42103 Wuppertal, EG 85). Anmeldungen gerne unter folgenden Link:
Info-Veranstaltung am 17.09.26 | Werden Sie ehrenamtlicher Vormund (Öffnet in einem neuen Tab)
(Aktion im Rahmen der Kinderrechte-Aktionswoche)
15.10.2026, von 17-18 Uhr
in den Räumlichkeiten der Stadt Wuppertal (Döppersberg 41 in 42103 Wuppertal, EG 85). Anmeldungen gerne unter folgenden Link:
Info-Veranstaltung am 15.10.26 | Werden Sie ehrenamtlicher Vormund (Öffnet in einem neuen Tab)
Kontakt
Katja Elia, Telefon: 0202 - 563 - 50 94
Michelle Möller, Telefon. 0202 - 563 – 66 64