In einem Stahlbau-Betrieb in Thüringen wurden in den letzten Monaten sieben Stahlhohlkästen vorgefertigt. Danach wurden sie zu einem Fertigteilwerk in Nordhessen transportiert, das auf die Kästen eine Betonplatte gießen wird. Die so erzeugten Verbundfertigteilträger werden später auf der Baustelle nebeneinander montiert und oben nochmals mit einer Betonschicht versehen.
Diese Bauweise spart teure Hilfsgerüste und Schalungen in der Wupper ein und verringert das Risiko durch Hochwasser während der Bauphase erheblich. Außerdem verkürzt der hohe Vorfertigungsgrad die Bauzeit und damit die Sperrung der Waldeckstraße.
Start in der ersten Märzwoche
Die Montage der Brückenträger beginnt in der ersten Märzwoche. Die Träger sind bis zu 42 Meter lang und wiegen bis zu 78 Tonnen, daher erfolgt der Antransport nachts im Auftrag von Sondertransporten.
Von der Anlieferung betroffene Straßen
Die Route führt von der A1 Ausfahrt Wuppertal Ronsdorf über Linde, Jägerhaus, Werbsiepen, Blombacher Bach, Lenneper Straße, Bockmühle, Heckinghauser Straße bis zur Waldeckstraße. Für kurze Zeit müssen im Bereich Bockmühle/ Kleine Straße Halteverbote eingerichtet werden, damit die schweren Bauteile sicher durch die Stadt transportiert werden können.
Bitte um Verständnis
Die Bushaltestelle Werléstraße in der Heckinghauser Straße kann währenddessen nicht regelmäßig angefahren werden. In der Nacht werden weitere kurze Verkehrseinschränkungen nötig, weil die Straße Bockmühle teilweise entgegen der regulären Fahrtrichtung befahren werden muss. Wir bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um Verständnis.
Die Brückenarbeiten liegen im Zeitplan und sollen wie vorgesehen im Herbst 2026 abgeschlossen sei