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WuppertalPressemeldung – 18.02.2026

Archäologische Untersuchungen auf dem Lokschuppenareal: Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

Im Februar beginnen auf dem Lokschuppenareal in Wuppertal-Vohwinkel archäologische Bodensondierungen für eine Verdachtsfläche.

Die archäologischen Sondage-Schnitte wurden von der oberen Denkmalbehörde sowie dem LVR-Amt Rheinland für Bodendenkmalpflege genehmigt und werden in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen der Stadt Wuppertal durchgeführt. Für die Untersuchungen werden zuvor in vier begrenzten Bereichen Gehölze entfernt. Diese Maßnahmen sind genehmigt und bis Ende Februar abgeschlossen. Die archäologische Erkundung wird voraussichtlich bis Ende März beendet sein.

Weiterentwicklung des Lokschuppenareals

Der Hintergrund der Untersuchungen ist die geplante Weiterentwicklung des Lokschuppenareals. Die Clees-Unternehmensgruppe verfolgt das Ziel, das Gelände zu einem vielseitig genutzten Stadtquartier umzugestalten. Dabei sollen dringend benötigter Wohnraum, Gewerbeflächen und großzügige Grünbereiche entstehen. Während einer Zwischenphase stellt das Unternehmen Teilflächen der BUGA Wuppertal 2031 gGmbH für temporäre Ausstellungs- und Veranstaltungszwecke zur Verfügung. 

Langfristig ist vorgesehen, einen Teil des Areals als öffentlich zugänglichen Bürgerpark zu gestalten, der das neue Quartier mit der Bahntrasse und dem künftigen Naherholungsgebiet Tesche verbindet. Somit entsteht ein attraktiver und nachhaltiger Begegnungsraum für die Bürgerschaft.

Stimmen zur Projektentwicklung

Alexander Clees, Geschäftsführer der Clees-Unternehmensgruppe, betont: „Die Entwicklung des Lokschuppenareals bietet die Chance, Stadtgeschichte, Zukunft und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden. Gemeinsam mit der Stadt und der BUGA Wuppertal 2031 gGmbH möchten wir das Gelände behutsam und im Dialog mit der Bürgerschaft gestalten.“

Susanne Brambora-Schulz, Geschäftsführerin der BUGA Wuppertal 2031 gGmbH, dazu: „Die archäologischen Untersuchungen liefern wichtige Grundlagen für unsere weitere Planung, insbesondere hinsichtlich der temporären Nutzung einzelner Flächen während der Bundesgartenschau.“ 

Nach Abschluss der Arbeiten werden die betroffenen Bereiche wiederhergestellt. Die Ergebnisse der Untersuchungen fließen in die weitere Projektentwicklung ein und bilden die Basis für die nächsten Planungsschritte.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Schellenberg + Bäumler Architekten GmbH

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