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WuppertalPressemeldung – 11.02.2026

Lesung in der Zentralbibliothek: Die Correctiv Story – Journalismus mit Wirkung

Journalist Bastian Schlange vom gemeinnützigen Recherchezentrum Correctiv stellt am Dienstag, 24. Februar, um 18.30 Uhr in der Zentralbibliothek das Buch „Die Correctiv Story“ vor. Die Wuppertaler Moderatorin und Journalistin Annette Hager führt durch den Abend, der aus Lesung, Gespräch und Diskussion besteht.

Der Eintritt ist frei. Passend dazu wird an dem Abend auch eine von Wuppertaler Schülerinnen und Schülern erstellte multimediale Ausstellung zu sehen sein.

Kritischer Journalismus, brisante Themen und Enthüllungen

Fake News, gezielte Desinformation und immer mehr Künstliche Intelligenz machen es schwer, Fakten von Behauptungen und Lügen zu unterscheiden. Dem 2014 gegründeten Medienhaus Correctiv geht es darum, als unabhängiges Recherchezentrum kritischen Journalismus zu betreiben, vor allem brisante Themen intensiv zu verfolgen und genau da hinzusehen, wo andere aufhören zu fragen. Das bekannteste Resultat dieser Arbeit ist die Enthüllung zum „Geheimplan gegen Deutschland“. Dieses Treffen wurde undercover von Correctiv-Journalisten begleitet und öffentlich gemacht. Außerdem brachte das Correctiv-Team unter anderem Enthüllungs-Stories über den einstigen deutschen Papst, über Gewalt und deren Vertuschung im Fußball oder Gefälligkeiten in der Gesundheitsversorgung hervor.

Buch beleuchtet wichtigsten Storys des Verlags

Die von Correctiv-Gründer David Schraven veröffentlichte Neuerscheinung „Die Correctiv Story“ beleuchtet die wichtigsten Stories des Verlags und gibt Einblicke, wie kritischer Journalismus funktioniert. Es geht in dem Band auch um die Frage, was das Medienhaus Correctiv so besonders macht. Warum ist es gerade im Ruhrgebiet entstanden? Warum passt es in keine Schublade? Wieso verbindet Correctiv Journalismus mit Medienbildung, mit Kunst und Jugendarbeit? Was treibt die Menschen hinter Correctiv an und warum ist es so wichtig, dass jeder Journalistin oder Journalist sein kann?

Schülerinnen und Schüler erstellen multimediale Ausstellung

Begleitet wird die Lesung am 24. Februar von einem medienpädagogischen Angebot der Stadtbibliothek. Schülerinnen und Schüler aus Kursen des Unterrichtfachs Sozialwissenschaften der Gesamtschule Else Lasker-Schüler (Jahrgang 12) und des Wilhelm Dörpfeld Gymnasiums (Jahrgang 11) sind vorab zu einem zweitägigen Workshop zur Förderung der Medienkompetenz eingeladen. Nach einem gemeinsamen Einstieg in die Themenfelder Fake News, Deepfake, Künstliche Intelligenz (KI) und Verschwörungstheorien startet für sie ein Kreativlabor: In dieser Phase haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich ganz nach ihren eigenen Vorstellungen mit den Themen auseinanderzusetzen und diese crossmedial auszuarbeiten. Das Ergebnis ist völlig freigestellt: ob TikTok-Beiträge, Collagen, mit KI generierte Plakate oder Podcast-Formate – die Art und Weise der Umsetzung entscheiden die Schülerinnen und Schüler selbst. Die Ergebnisse werden am Abend der Lesung in einer multimedialen Ausstellung präsentiert.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Ivo Mayr
  • Correctiv Verlag

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