Pilzbefall, Buchensterben bedingt durch Trockenheit und Eschentriebsterben schwächen die Bäume deutlich. Die Zahl an Gefahrenbäumen ist im Mirker Hain, neben dem Kaiser-Wilhelm-Hain, besonders groß. Aufgrund der Bodenverhältnisse und den klimatischen Veränderungen der letzten Jahre konnten sich vor allem baumschädigende Pilze besonders gut ausbreiten. Einmal befallene Bäume sind in der Regel nicht mehr zu erhalten.
In den betroffenen Gefahrenbereichen werden Teilabsperrungen eingerichtet, um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten. Die Maßnahme selbst soll etwa zwei Wochen dauern.
Neue Bäume sollen gepflanzt werden
Im Rahmen des Stadtbaumkonzepts werden vorbehaltlich einer sicheren Finanzierung insgesamt 83 Bäume im Mirker Hain neu gepflanzt. Die Neupflanzungen verteilen sich dabei auf drei Bereiche: 25 neue Bäume in der Buchenhalle, 28 Bäume im offenen Hain und 30 Bäume im Konturenbereich.
Auch sind für die Zukunft weitere Nachpflanzungen geplant, auch unter Beteiligung von Vereinen und der Bürgerschaft. Ziel der Stadt ist der Erhalt der Grünstruktur durch einen zukunftsfähigen Baumbestand mit möglichst großer Artenvielfalt.