Dem jetzigen Beschluss der Einrichtung einer Schulstraße geht ein längerer Prozess auf Basis des Erlasses des Landesministeriums voraus. Bereits im vergangenen Jahr wurden in einer ersten Phase Elternhaltestellen eingerichtet und die Nutzung evaluiert. Die Erprobungszeit hat aufgrund einer einzukalkulierenden Umgewöhnungszeit und der Berücksichtigung von jahreszeitlich bedingten Einflüssen ein Jahr in Anspruch genommen. Die Zählungen haben ergeben, dass die Akzeptanz eher gering war und das Hol- und Bringproblem vor der Schule hierdurch nicht gelöst werden konnte. Daher soll nun, in der Phase 2, die Umsetzung einer Straßensperrung in Form einer Schulstraße begonnen werden. Ziel der Einführung einer Schulstraße ist es, den Schulweg für die Kinder sicherer zu machen und den Anwohnern eine Verbesserung des Wohnumfeldes zu bieten.
Das ist geplant
So sieht die Planung aus: Aus Richtung Futterstraße wird die Einfahrt dauerhaft gesperrt. Kenntlich wird dies durch ein Einfahrt-verboten-Schild. Der Radverkehr bleibt weiterhin möglich. Die Peterstraße wird zu einer unechten Einbahnstraße, das heißt, der Zweirichtungsverkehr bleibt innerhalb der Straße bestehen, lediglich die Einfahrt über die Futterstraße ist nicht mehr möglich. Diese Maßnahme soll zur Gewöhnung bereits vier Wochen im Vorfeld der Schulstraßensperrung umgesetzt werden.
Schulstraße ab April, unechte Einbahnstraße ab März
Im Anschluss wird die Einmündung von der Dickmannstraße aus montags bis freitags morgens eine Stunde lang zwischen 7:30 bis 8:30 Uhr für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Ausgenommen werden Anwohner, Lieferverkehr (somit auch Pflegedienste, DHL, etc.) Lehrer und Radverkehr. Die Schulstraße soll voraussichtlich am 14. April eröffnet werden, die unechte Einbahnstraße soll bereits zum 17. März eingerichtet werden.
Ordnungsamt kontrolliert in den ersten Wochen
Das Ordnungsamt wird in den ersten Wochen täglich vor Ort sein und die Einhaltung des Einfahrverbots kontrollieren. Auch das Schulpersonal wird eingebunden und soll eine Onlineausbildung erhalten, um die Straße physisch sperren zu dürfen. Die Anwohner wurden über das Vorgehen bereits informiert. Die bereits eingerichteten Elternhaltestellen dienen als zuverlässige Anlaufstelle für die Eltern.