Inhalt anspringen

WuppertalPressemeldung – 15.01.2026

Kunst und Mathematik in der Kunsthalle Barmen

Was haben Kunst und Mathematik gemeinsam? Eine Ausstellung der Bergischen Uni Wuppertal zeigt, dass die beiden Fachrichtungen vieles verbindet. "effort + flow" wird am Freitag, 16. Januar, um 19 Uhr in der Kunsthalle Barmen eröffnet und ist bis zum 26. März zu sehen.

Gleich im ersten Raum erwartet die Besucher ein "Strandbiest": Die Gerätschaft wurde extra in Einzelteilen in Wuppertal angeliefert und in der Kunsthalle aufgebaut. Rein mit Windkraft betrieben, lässt der niederländische Künstler und Erfinder Theo Jansen seine Kreaturen normalerweise unter freiem Himmel kreisen und fahren. In der Kunsthalle ist das neben dem Orginal im Video zu erleben.

Mathe und Kunst im Austausch

Die Installation mit zwei Handschuhen von Maximilian Petzold lädt zum Spielen ein: Wenn sich die Fingerspitzen berühren, entsteht ein Ton - und bei mehreren Fingern ein Akkord. Thomas Rentmeister zeigt eine Skulptur aus Alltagsmaterialien, Aaron Göke eine Reihe von Zeichnungen. In diesem Raum dient eine deckenhohe Kreidetafel als Austragungsort für mathematische Berechnungen. 

Sabrina Fritsch hat gleich einen ganzen Raum mit rechteckigen und quadratischen Formen farbenfroh gestaltet. Auf dem Boden sucht eine Herde von technischen Schafen die richtige Distanz zu den Besuchern. Kreiert haben sie Studierende des Teilstudiengangs Interaktive Medien. 

Vogelschwärme und digitale Zeichenmaschinen

Die Grafikerin Katja Davar beschäftigt sich mit Vogelschwärmen als komplexe, sich selbst organisierende Systeme. Die Ergebnisse sind neben einer Arbeit von Attila Csorgo und einem Projekt von Studierenden der Architektur zu sehen. Sie entwickelten mit Hilfe von Spinographen digitale Zeichenmaschinen. 

Kettenreaktion und Petersdom

Die Bilder von Theresa Weber arbeiten mit Überlagerungen, Verdichtungen und Knoten. Das Geflecht von Verbindungen lässt viele Deutungen zu. Im selben Raum ist der Film "Der Lauf der Dinge" von Peter Fischli und David Weiss zu sehen: Eine lange Kettenreaktion mit vielen unerwarteten Wendungen. Außerdem hat Philip Grönung ausgewertet, welches die meist-fotografierten Motive im Internet sind. Herausgekommen ist eine Bilderreihe mit dem Titel "Statistische Pieta", die Teile des Petersdoms in Rom zeigt. 


Wuppertaler Wunderkammer

Die Fakultät für Design und Kunst hat die "Wuppertaler Wunderkammer" diesmal interdisziplinär mit dem Sonderforschungsbereich Port-Hamiltonian Systems gestaltet. Im Zentrum stehen Werke, die Prinzipien mathematischer Modellbildung reflektieren. Gezeigt werden Installationen, Objekte, Videos und interaktive Experimente.

Zu sehen ist die Ausstellung donnerstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Wie immer wird die Ausstellung der Uni Wuppertal von einem Begleitprogramm flankiert. 

Mehr Infos unter kunsthallebarmen.de (Öffnet in einem neuen Tab)

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal

Auf www.wuppertal.de verwenden wir ausschließlich technisch notwendige Cookies sowie das Webanalysetool Matomo zur anonymisierten statistischen Auswertung. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit in unseren Datenschutzeinstellungen widerrufen. Weitere Informationen und Hinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Datenschutzeinstellungen (Öffnet in einem neuen Tab)
Sprache auswählen
Seite teilen