Mit der rechtskräftigen Unterschrift wechselt das wegweisende Stadtentwicklungsprojekt planmäßig von der konzeptionellen Ideenfindungsphase in die konkrete, baureife Umsetzungsplanung.
„Die Bundesgartenschau ist eine historische Chance und der zentrale Motor für eine nachhaltige sowie zukunftsfähige Stadtentwicklung in Wuppertal“, betont Oberbürgermeisterin Miriam Scherff. „Mit dem Vertragsabschluss binden wir herausragende Expertise an unsere Stadt. Aus den prämierten Visionen des Wettbewerbs werden nun handfeste, genaue Pläne. Jetzt geht die reale Freiraum-Beplanung richtig los. Wir schaffen bleibende Werte, von denen die Wuppertalerinnen und Wuppertaler noch Jahrzehnte nach dem Ausstellungsjahr profitieren werden.“
Auch aus Sicht der Durchführungsgesellschaft markiert der Beginn der Detailphase einen wichtigen nächsten Schritt: „Mit der Vertragsunterzeichnung biegen wir auf die Zielgerade der formellen Vorbereitung ein“, erklärt Susanne Brambora-Schulz, Geschäftsführerin der BUGA Wuppertal 2031 gGmbH. „Das Büro relais hat bewiesen, dass es die topografischen Besonderheiten unserer Stadt perfekt in grüne, urbane Lebensräume übersetzen kann. Nun gilt es, diese Ideen baureif auszuarbeiten, Gutachten zu vertiefen und die Genehmigungsverfahren vorzubereiten.“
Vom Konzept zur Realität: Die nächsten Schritte
Die Aufgaben der Landschaftsarchitekt:innen umfassen ab sofort die detaillierte Ausformulierung des Freiraumplanerischen Entwurfs.
„Wuppertal bietet mit seiner einzigartigen Topografie und seiner industriellen Geschichte eine faszinierende Bühne für eine moderne Bundesgartenschau“, erklärt Gero Heck, Geschäftsführer von relais Landschaftsarchitekten. „Unser Ziel ist es, diese Identität aufzugreifen und Räume zu schaffen, die ästhetisch anspruchsvoll, ökologisch wertvoll und klimaresistent sind. Wir freuen uns darauf, unsere Vision einer zirkulären und grünen Stadtlandschaft jetzt gemeinsam mit den Menschen vor Ort in die Realität umzusetzen.“
Bürgerinnen und Bürger gestalten mit
Parallel dazu werden in den kommenden Monaten die notwendigen rechtlichen Schritte für die Schaffung von Planungs- und Baurecht sowie die Erstellung der dazugehörigen Gutachten weiterverfolgt. Die konkreten Planungsphasen werden auch weiterhin von einer intensiven Beteiligung der Stadtgesellschaft begleitet. Insbesondere für das Kernareale Tesche wird es zum geplanten Spielplatz auf dem ehemaligen Gärtnerei-Gelände sowie dem geplanten Sportpark Bürgerbeteiligungen geben.
Baustart
Nach dem Abschluss aller Genehmigungs- und Vergabeverfahren ist der offizielle Baustart auf den Geländen für das Jahr 2028 vorgesehen.