Das Vorhaben namens IndiklimA soll dabei helfen, die Wirkung der Anpassungsmaßnahmen besser beurteilen zu können. Oliver Krischer, Landesminister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, übergab den Förderbescheid für das dreijährige Projekt am Montag in Düsseldorf.
Linthorst: "Lebensqualität verbessern"
Dr. Katrin Linthorst, Dezernentin für Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Grünflächen und Recht: „Die Stadt arbeitet als Praxispartnerin im Bergischen Städtedreieck eng mit der Wissenschaft und der Technik zusammen. Das Bündnis entwickelt ein einheitliches Monitoringsystem zur Überwachung von Klimafolgen. Dieses System soll uns aufzeigen, welche Schutzmaßnahmen im Stadtgebiet am besten wirken. Dadurch kann Wuppertal die Lebensqualität der Menschen vor Ort verbessern und die Stadtteile gezielter vor Hitze oder Starkregen schützen.“
Bei der feierlichen Übergabe des Förderbescheides im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen kamen Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt sechs geförderten Projekten zusammen, die im Rahmen des EFRE-Förderaufrufs Regio.NRW – Transformation durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert werden. Das Land unterstützt das Vorhaben IndiklimA mit 2,1 Millionen Euro. Minister Krischer hob das Projekt bei der Veranstaltung als besonders wichtig für die Weiterentwicklung der kommunalen Klimaanpassung hervor und lobte die neuen Ansätze und Ziele des Arbeitskreises IndiklimA.
Neben Wuppertal auch Remscheid, Solingen und Mettmann
Der Arbeitskreis IndiklimA vereint verschiedene Fachbereiche unter der Leitung des Forschungsinstituts für Wasserwirtschaft und Klimazukunft an der RWTH Aachen. Neben der Stadt Wuppertal bringen sich die Städte Remscheid und Solingen sowie der Kreis Mettmann als kommunale Partner ein. Der Regionalverband Ruhr sorgt für die Vernetzung mit über fünfzig weiteren Kommunen, während ein privates Softwareunternehmen das technische System programmiert.