Das Wuppertaler Original hatte Anfang April 2024 den Rohrverlegearbeiten der Wuppertaler Stadtwerke und der anschließenden Neupflasterung Platz machen müssen. Die Zeit bis zur Heimkehr hat Mina für eine Wellness-Kur genutzt: Sie präsentiert sich ebenso wie die dazugehörigen Gravurplatten frisch gereinigt, aber dennoch im altersgerechten Look. Außerdem wurde ihr eine Reparatur der Standfüße und eine Überarbeitung der Befestigungen der Gravurplatten gegönnt, um sie noch besser im Boden verankern zu können. Das Betonfundament für die rund 150 Kilogramm schwere Figur wurde neu gegossen, die Grundplatte überarbeitet.
Mina runderneuert und auf neuem Pflaster
Oberbürgermeisterin Miriam Scherff begrüßte die Skulptur bei ihrer Ankunft: „Wir haben unsere Mina schon vermisst und alles getan, damit sie sich nach ihrer Runderneuerung bei der Rückkehr nach Elberfeld gleich wieder wohlfühlt.“
„Unter ihren Füßen findet sie ein ganz neues Pflaster vor. Es ist doch immer schön, wenn man nach langer Abwesenheit in ein wohnliches Zuhause zurückkehren kann“, ergänzte Beigeordneter Gunnar Ohrndorf, Leiter des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität.
Mina ist Teil der Wuppertaler Seele
Mirja Montag, Betriebsleiterin des Gebäudemanagements der Stadt Wuppertal, verriet, dass die Restaurierung der Skulptur und der Gravurplatten rund 10.000 Euro gekostet hat: „Mina ist Teil der Wuppertaler Seele, eine der zentralen identifikationsstiftenden Figuren in unserer Stadt. Sie hat es sich mehr als verdient.“
Der Elberfelder Heimatdichter Otto Hausmann hatte um 1870 in einer Mundartdichtung den Weberinnen seiner Heimatstadt mit der Figur der Mina Knallenfalls ein literarisches Denkmal gesetzt. Mehr als ein Jahrhundert später hatte ihr die Wuppertaler Künstlerin Ulle Hees schließlich eine Bronzeskulptur gewidmet, die seit 1979 das Stadtbild mitprägt.