Seit Anfang Juni kümmert sich der ESW stadtweit um die Reinigung von weiteren 48 Spielplätzen und Grünanlagen in den Stadtbezirken.
OB Scherff hat sich Stadtsauberkeit auf die Fahnen geschrieben
„Ich freue mich, dass der erste Schritt für mehr Sauberkeit in Wuppertal grundsätzlich gut bei unseren Bürgerinnen und Bürgern angekommen ist“, sagt Oberbürgermeisterin Miriam Scherff, die sich das Thema Stadtsauberkeit auf die Fahnen geschrieben hat. „Im Rahmen der Aufgabenteilung ist das für alle Beteiligten ein Gewinn. Es trägt unter anderem dazu bei, dass unsere Kolleginnen und Kollegen vom Ressort Grünflächen und Forsten die gärtnerische Pflege und technische Instandhaltung unserer Anlagen im Fokus halten können. In der Summe steht das dann für gepflegte Grün- und Freiflächen, die Groß und Klein zum Verweilen einladen.“
Dr. Katrin Linthorst, Dezernentin für Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Grünflächen: „Die Nutzung von Spielplätzen und Grünanlagen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Das freut uns einerseits, andererseits wächst dadurch aber auch der Pflegeaufwand. Mit der Übernahme der neuen Flächen durch den ESW erhoffen wir uns, dass die Spielplätze und Grünanlagen in Gemeinschaftsleistung mit dem Ressort Grünflächen und Forsten in einem ansprechenden Zustand gehalten werden können.“
Gärtner können sich aufs Grün konzentrieren
Für das Ressort Grünflächen und Forsten bedeutet diese Neuregelung eine spürbare Entlastung und die Chance zur Rückkehr zur eigentlichen gärtnerischen Arbeit. In der Vergangenheit band die aufwendige Reinigung der Plätze wertvolle personelle Ressourcen der städtischen Gärtnerinnen und Gärtner. „Die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter macht deutlich, welch große zusätzliche Belastung das steigende Müllaufkommen für die Kolleginnen und Kollegen bedeutet hat. Unsere Gärtnerinnen und Gärtner sind Fachleute für das Grün. Durch die Kooperation mit der Abfallbeseitigung können sie sich nun wieder intensiver auf diese Aufgabe konzentrieren“, freut sich Annette Berendes, Leiterin des Ressorts Grünflächen und Forsten.
Auch Gunnar Ohrndorf, als Dezernent zuständig für den Eigenbetrieb Straßenreinigung, begrüßt den neuen Schritt: „Wir ziehen hier gemeinsam an einem Strang: Mit vereinten Kräften des ESW und des Ressorts Grünflächen und Forsten möchten wir die öffentlichen Spielplätze und Grünanlagen auf einem guten Level der Sauberkeit halten. Das erhöht nicht zuletzt auch das gute Gefühl der Menschen, die sich auf diesen Flächen aufhalten.“
Ziel: Sauberes Wuppertal
Um das personell zu stemmen, ist der ESW bereits dabei, 24 zusätzliche Reinigerinnen und Reiniger einzustellen. „Mit dieser Verstärkung stellen wir sicher, dass auch die 48 zusätzlich ausgewählten Flächen im Wuppertaler Stadtgebiet in Zukunft von unseren Teams im Tagesbetrieb gezielt angesteuert und sauber gehalten werden“, sagt Sascha Grabowski, ESW-Betriebsleiter und AWG-Geschäftsführer: „Wir freuen uns auf unsere neuen Kolleginnen und Kollegen in der Straßenreinigung und werden zusammen alles daransetzen, das gemeinsame Ziel – ein sauberes Wuppertal – zu erreichen.“
Verstärkung für die Teams
Zukünftig sollen jeweils zwei neue Kräfte die zwölf ESW-Arbeitsgruppen verstärken, um dem flächenmäßig erweiterten Aufgabenbereich gerecht zu werden und auch die Reinigungsintervalle sicherzustellen. „Dabei helfen uns natürlich auch die Erfahrungen, die wir in den vergangenen Wochen auf den ersten 12 Testflächen sammeln konnten“, sagt Lukas Kwiotek, ESW-Abteilungsleiter für die Bereiche Straßenreinigung und Winterdienst. „Zudem stellen wir mit der Integration unserer neuen Kolleginnen und Kollegen in die erfahrenen Reinigungsteams sicher, dass sie bestmöglich eingearbeitet werden. Und wenn dann auch noch aktuell Lob aus der Bürgerschaft kommt, geben wir das als Motivation gerne an unsere Teams weiter.“
Es ist das Ziel, gerade auch stark frequentierte Plätze, innerstädtische Grünanlagen und Spielplätze bedarfsgerecht zu reinigen. Eine öffentliche Fläche, die sauber vorgefunden wird, erhöht die Hemmschwelle, Abfall einfach auf den Boden zu werfen und ist ebenso eine Botschaft der Stadtsauberkeitsoffensive. Darin sind sich alle Beteiligten einig: „Das steht für den Respekt gegenüber all denen, die sich beruflich wie auch privat Tag für Tag für ein sauberes und damit lebenswertes Wuppertal einsetzen.“