In diesem Jahr finden die vierte Messwoche landesweit und die zweite bundesweite Messwoche gleichzeitig unter dem Motto „Check dein Netz“ statt. Auch Wuppertal beteiligt sich und ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, selbst aktiv zu werden.
Mitmachen mit der „Mobilfunk-Check“-App
Mitmachen ist ganz einfach und jede Teilnahme hilft: Während der Mobilfunk-Messwoche können Interessierte mit ihrem Smartphone und der kostenfreien App der Bundesnetzagentur „Mobilfunk-Check“ ihr Netz checken – ob auf dem Weg zur Arbeit, bei Fahrradtouren oder kurzen Spaziergänge. Im Hintergrund misst die App automatisch, wie gut das Mobilfunknetz funktioniert. Die Ergebnisse werden anonym gesammelt und in der Funkloch-Karte der Bundesnetzagentur veröffentlicht.
Wichtige Hinweise auf Versorgungslücken
„Je mehr Wuppertalerinnen und Wuppertaler mitmachen, desto genauer wird das Bild der Mobilfunkversorgung in unserer Stadt. Die Daten aus den vergangenen Messwochen haben bereits wichtige Hinweise auf Versorgungslücken geliefert und dazu beigetragen, den Mobilfunkausbau gezielt voranzubringen. Deshalb freue ich mich über jede Teilnahme.“, sagt Dr. Sandra Zeh, Dezernentin für Digitalisierung, Personal und Wirtschaft.
In dem vergangenen Jahr sind über die Mobilfunkmesswoche 597.227 Messungen von den Bürgern gemeldet worden. Nur 0,1 Prozent der Meldungen ergab kein Netz, 62,4 Prozent zeigten 5G-Netzverbindungen.
In Wuppertal 5G größtenteils vorhanden
„Insgesamt zeigen diese Ergebnisse der Mobilfunkmesswoche, dass in Wuppertal 5G größtenteils vorhanden ist, was ein positives Zeichen für die Mobilfunkversorgung in unserer Region darstellt. Dennoch zeigen diese Daten auch, dass es signifikante Bereiche gibt, in denen in denen die Netzabdeckung unzureichend ist bzw. die lediglich 2G erfassen. Diese Ergebnisse sind entscheidend, um spezifische Standorte zu identifizieren, die dringend verbessert werden müssen. Dank dieser Erkenntnis war es mir nun möglich, mit den einzelnen Anbietern diese Standorte zu adressieren und sie dabei zu unterstützen, diese zu modernisieren oder geeignete Standorte für neue Mobilfunkmasten zu finden.“, erläutert Nasim Veith-Eichmann, Mobilfunkkoordinatorin der Stadt Wuppertal.
Geplanter neuer Mobilfunkmast für Herbringhausen
Ein ganz aktuelles Beispiel des positiven Erfolgs der Mobilfunk-Messwoche ist der geplante neue Mobilfunkmast für Herbringhausen. „Aktuelle Messungen zeigen, dass in diesem Gebiet teilweise überhaupt kein Netz vorhanden ist. Dank der Messergebnisse konnte der Standort deutlich schneller genehmigt werden, wodurch der Anbieter bestmöglich unterstützt werden konnte, die notwendigen Schritte zur Umsetzung einzuleiten. Daher freut es mich besonders, dass bald ein neuer Funkturm in Herbringhausen aufgestellt wird,“ so Nasim Veith-Eichmann.
Bundeswweite und landesweite Aktion
Die Mobilfunkmesswoche NRW ist aus einer Initiative der Digitale Infrastruktur-Koordinatorinnen und -koordinatoren in den Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens entstanden. 2026 findet die Messwoche bereits zum zweiten Mal auch bundesweit und gleichzeitig in allen Bundesländern statt. Ministerin Mona Neubaur hat auch in diesem Jahr wieder die Schirmfrauschaft für die Aktion übernommen. Alle Informationen zur Mobilfunk-Messwoche, zur App und zum Mitmachen gibt es unter: www.check-dein-netz.de (Öffnet in einem neuen Tab). Die Basisdaten zur Mobilfunkversorgung der Kreise und kreisfreien Städte in NRW werden im Dashboard www.mobilfunk.nrw (Öffnet in einem neuen Tab) auf Basis der Daten des Mobilfunkmonitorings der Bundesnetzagentur halbjährlich aktualisiert.
Die Messergebnisse des Jahres 2025:
| Netzqualität | kein Netz | kein Netz % | 2G | 2G % | 4G | 4G % | 5G | 5G % | Gesamt |
| Rückmeldungen in Wuppertal 2025 | 718 | 0,1% | 6.716 | 1,1% | 217.179 | 36,4% | 372.614 | 62,4% | 597.227 |
Datenschutzhinweis
Ein wesentliches Anliegen der Mobilfunk-Messwoche ist der Schutz der Privatsphäre. Die Mobilfunk-Check-App speichert keinerlei persönliche Daten. Sämtliche Messungen erfolgen anonym, sodass keine Rückschlüsse auf individuelle Nutzende möglich sind. Damit wird sichergestellt, dass die Teilnahme an der Aktion unter höchsten Sicherheits- und Datenschutzstandards erfolgt.