„Wir freuen uns, dass so viele Freiwillige trotz des verschobenen Termins an Bord waren und an der Wupper klar Schiff gemacht haben“, sagt Organisatorin Claudia Wolthoff. Der ursprünglich geplante Aufräumtag wurde um eine Woche verschoben, da die Pegelstände der Wupper in der Vorwoche zu hoch waren. Hinzu kam, dass die Schwebebahn am Samstag nicht fuhr.
Vom Beyenburger Stausee bis zur Rutenbeck
Begonnen hatte der gemeinschaftliche große Frühjahrsputz um neun Uhr. An neun Material-Ausgabe-Stellen konnten sich die zukünftigen Wupperputzer mit Handschuhen, Müllsäcken und Greifzangen ausrüsten, um dann an der Wupper aktiv zu werden. Aufgeräumt wurde vom Beyenburger Stausee bis zur Rutenbeck. Wo die Bermen der Wupper wegen steiler Uferbefestigungen nicht direkt zugänglich sind, half der Wupperverband mit Leitern weiter.
Kaffeebecher und Bettgestell
Ab 12 Uhr waren der Eigenbetrieb Straßenreinigung (ESW) und die Abfallwirtschaftsbetriebe (AWG) unterwegs, um die gefüllten Müllsäcke und Fundstücke einzusammeln. Beim Wiegen der Müllmengen zeigte sich einmal mehr, wie hilfreich die Frühjahrs-Aktion an der Wupper ist. Gefunden wurden neben Einwegverpackungen oder Kaffeebechern auch E-Scooter, ein Fahrradrahmen, Baustellenschilder, Einkaufswagen und sogar ein Bettgestell.
Um zu ihrem gewünschten Uferabschnitt zu kommen, erhielten die Helfer einen Wupperputz-Button, mit dem sie kostenlos Busfahren konnten. Außerdem gab es zum Dank Karten für den Grünen Zoo, die städtischen Bäder und ermäßigten Eintritt ins Von der Heydt-Museum.