Schon zu Beginn war klar: Dieser Abend ist mehr als ein gemeinsames Essen. Er zeigt, wie Vielfalt in unserer Stadt gelebt wird und Begegnung bewusst gestaltet wird. Die Moderation übernahmen zwei junge Menschen aus dem Netzwerk „Junge Erwachsene“, Bissan Sbaih und Marino Jancaj, das vom Kommunalen Integrationszentrum initiiert wurde. Sie führten souverän und mit persönlicher Note durch den Abend – ein deutliches Zeichen dafür, wie engagiert junge Menschen Verantwortung übernehmen.
Respektvolles Miteinander
Oberbürgermeisterin Scherff betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung des Abends: „Das gemeinsame Fastenbrechen steht dafür, wie unser Zusammenleben in Wuppertal funktioniert: Wir zeigen Gemeinschaft, Respekt und ein Miteinander auf Augenhöhe. Wenn Menschen verschiedener Herkunft und Religion miteinander essen, reden und zuhören, wächst Vertrauen.“
Nach der traditionellen Dattel, mit der das Fasten gebrochen wird, wurde ein festliches Menü serviert. Dafür sorgte der Mensaverein der Gesamtschule Barmen mit Unterstützung zahlreicher Schülerinnen und Schüler. Die seit vielen Jahren stattfindende Veranstaltung an der Schule verleiht dem Abend eine besondere Atmosphäre, in der Generationen, Kulturen und Perspektiven auf Augenhöhe zusammenkommen.
Starkes Zeichen für Dialog, Offenheit und Vielfalt
Das Fastenbrechen mit dem Oberbürgermeister bzw. der Oberbürgermeisterin verbindet Religionsgemeinschaften und verschiedene gesellschaftliche Gruppen. Es schafft Raum für Gespräche, neue Kontakte und gegenseitiges Verständnis, besonders wichtig in Zeiten, in denen Debatten oft zu Abgrenzung führen. Wuppertal setzt damit ein starkes Zeichen für Dialog, Offenheit und eine Stadt, in der Vielfalt gemeinsam gefeiert wird.