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WuppertalPressemeldung – 04.03.2026

Gemeinsam für feministische Rechte: Internationaler Frauentag in Wuppertal

Am 8. März 2026 ist Internationaler Frauentag. Weltweit demonstrieren Frauen an diesem Tag für mehr Rechte und gegen Diskriminierung, Benachteiligung und Unterdrückung von Frauen – auch in Deutschland, auch in Wuppertal!

Gemeinsam mit verschiedenen Vereinen, vielfältigen Bereichen der Verwaltung, Institutionen und Initiativen will die Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung der Stadt Wuppertal bereits im Vorfeld mit einer besonderen Veranstaltung auf diesen wichtigen Tag aufmerksam zu machen. Dazu lädt die Stabstelle Bürgerinnen und Bürger am Freitag, 6. März, von 14-18 Uhr in die Bergische Volkshochschule zum Event  „Gemeinsam für feministische Rechte“ ein. An diesem Tag dreht sich alles um die Themen Vielfalt, Begegnung, Haltung. Geplant ist unter anderem ein Austausch mit Verantwortlichen und Akteuren und Akteurinnen der Stadt, darunter Oberbürgermeisterin Miriam Scherff und Dr. Sandra Zeh, Dezernentin für Personal, Digitalisierung und Wirtschaft sowie Rebecca Wanzl (Geschäftsleitung FOM Hochschule), Selly Wane (Geschäftsführerin Kookaburra gGmbH) und Antje Baukhage (Vorsitzende des Beirates der Menschen mit Behinderung). 

Workshops, Infostände, Beratung und Musik

Außerdem wird es verschiedene Workshops, etwa zu "KI und Empowerment", eine afrikanische Modenschau, Infostände und Aktionen der Kooperationspartner geben. Ebenfalls startet die Kampagne „Vielfalt verdient Respekt“ mit einem mobilem Fotostudio. Zeitgleich wird vor der VHS "TILDA", die mobile Beratungsstelle gegen Gewalt, vor Ort sein. Hier können Frauen vertraulich Informationen einholen und erste Gespräche verabreden – anonym und unabhängig von individuellen Lebenssituationen. Zum Abschluss gibt es das besondere Mitsingkonzert mit Iris Panknin und Band. 

Gleichstellungspolitische Errungenschaften sind keine Selbstverständlichkeit

Im Vorfeld des Internationalen Frauentages stellt Roswitha Bocklage, Leiterin der Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung, fest: „Gleichstellungspolitische Errungenschaften sind keine Selbstverständlichkeit, wird sind nicht save. Deshalb ist es wichtig, dass wir am Internationalen Frauentag gemeinsam für feministische Rechte einstehen.“

Die Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag sind vielfältig und binden viele Akteurinnen und Akteure ein. Sie bieten aber auch eine Möglichkeit, sich als Bürgerin oder Bürger zu informieren, sich zu beteiligen oder einfach eine gute Zeit mit anderen Frauen zu haben. Die Stadt Wuppertal lädt alle Interessierten ein, teilzunehmen.

Wir sind noch nicht am Ziel!

Denn: Wir sind noch nicht am Ziel und es benötigt den Weltfrauentag, um unter anderem folgende Themen anzusprechen: 

  • Eine gerechte Verteilung von Care-Arbeit: Der „Gender Care Gap“ beträgt aktuell 43,4 Prozent. Das bedeutet, Frauen verwenden durchschnittlich 76 Minuten mehr für Care Aufgaben als Männer pro Tag.
  • Der „Gender Pay Gap” lag im Jahr 2025 mit 37 Prozent auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Damit stagniert die Entwicklung, nachdem der Indikator im Jahr 2024 noch rückläufig war. 
  • Der Schutz vor Entgeltdiskriminierung, besonders für Migrantinnen, Frauen im Care-Bereich, in Teilzeit oder im Niedriglohnsektor
  • Gewalt gegen Frauen ist systemisch, nicht privat: Angesichts der alarmierenden Zahl von Gewalt an Frauen besteht dringender Handlungsbedarf: Das Gewalthilfegesetz sichert den Rechtsanspruch auf Beratung und Schutz für gewaltbetroffene Personen ab dem Jahr 2032, um eine flächendeckende Unterstützung zu erreichen. Aber es braucht auch die Umsetzung eine gesamtgesellschaftliche Strategie.

Roswitha Bocklage: „Für uns ist es wichtig deutlich zu machen: Wir stehen für eine vielfältige Stadt, für gegenseitigen Respekt und für eine offensive Verteidigung feministischer Rechte. Dafür setzen wir uns als Team mit ganz vielen Verbündeten, Partner*innen und Akteur*innen innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung ein.“

Das Netzwerk 8. März

Frauenberatung Selbsthilfe e.V., Frauen helfen Frauen e.V., Kraftvoll - Das Frauen-Netzwerk für Wuppertal, Alpha e.V., SKF e.V. Bergisch Land , Diakonie Wuppertal, Pro Familia Wuppertal, Aidshilfe Wuppertal, Caritasverband Wuppertal/Solingen e.V., Färberei e.V., Omas gegen Rechts, Westafrikahilfe Wuppertal e.V., Amnesty International, Jobcenter Wuppertal, Kommunales Integrationszentrum, Gesundheitsamt Bereich Prävention und Gesundheitsförderung, Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung, Bergische VHS Solingen/Wuppertal.

Weitere Aktionen und Infos

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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