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WuppertalPressemeldung – 13.03.2026

Realschule Leimbacher Straße: Jetzt geht‘s ans Bauen

Der Umbau der Realschule Leimbacher Straße nimmt Formen an. Nachdem im Januar die Container für den Ausweich-Standort auf dem Carnaper Platz aufgestellt wurden, ist nun der Innenausbau des Ausweichquartiers im Gange.

Nach den Osterferien kann das erste Bestands-Gebäude leergezogen und der erste Bauabschnitt begonnen werden. Vorgesehen ist, dass 192 Schulkinder der Klassen 5 und 6 mit 10 Lehrkräften in die 52 Containermodule einziehen. 

Sanierung im laufenden Betrieb

Das Ausweichquartier ist nötig, weil die Gesamtsanierung der Realschule Leimbach im laufenden Schulbetrieb vorgesehen ist. Dadurch sind drei große Bauabschnitte erforderlich, die nur nacheinander abgearbeitet werden können. Entstehen wird ein Ersatzneubau. Der Altbau und die Mensa werden saniert und umgebaut. Für den Ersatzneubau muss zunächst das Bestandsgebäude schadstoffsaniert werden, bevor es abgerissen werden kann. Wenn der Neubau bezugsfertig ist, kann der Altbau leergezogen und saniert werden. Nach Fertigstellung des Altbaus wird das dritte Bestandsgebäude schadstoffsaniert und abgerissen. Mit den beiden Schulhöfen kommen anschließend noch zwei weitere Bauabschnitte hinzu. 

Die große Umbau-Maßnahme ist eine logistische Herausforderung und erforderte viele Planungsschritte. Begonnen hat der Prozess im Jahr 2018 mit der „Phase Null“: In dieser Phase erarbeitet das städtische Gebäudemanagement (GMW) gemeinsam mit der Schule, welche Anforderungen erfüllt und welche baulichen Maßnahmen eingeleitet werden sollen. Dieses Vorgehen hat sich bei anderen Schulbaumaßnahmen bewährt und ist inzwischen etabliert. 

Ausweichquartiere geprüft

Im Laufe der Zeit wurden insgesamt acht Ausweichquartiere geprüft, vier Grundstücke und zwei Verwaltungsgebäude. Sie kamen aus unterschiedlichen Gründen wie Lage, Größe, Zuschnitt, Zustand, anderer Bedarf oder Schadstoffbelastung nicht zum Zuge. Eine Komplett-Auslagerung hätte die Planung und Bauzeit erheblich verkürzt und Kosten gespart.

Anschließend wurden im Jahr 2019 verschiedene Ausweichquartiere geprüft: Die Komplettauslagerung auf das Grundstück In der Fleute 55 oder auf das Grundstück Spitzenstraße. Beides konnte nicht realisiert werden. 

Kosten stiegen

Die Baugrundfläche, die vorher aus Kostengründen verringert worden war, wurde wieder größer, aufgrund von Anforderungen, die der Bauvoranfrage zur entnehmen waren. Damit stiegen die Kosten. Zweimal mussten die Planungen gestoppt werden, weil die Kosten zu hoch geworden waren, auch wegen der Explosion der Baupreise. 

Im Jahr 2023 fiel der Planer für Heizung-Lüftung-Sanitär (HLS) aus und musste ersetzt werden. Nötig war dazu eine dreimalige EU-weite Ausschreibung, die Arbeit und ein ganzes Jahr Zeit kostete. Der neue Planer nimmt Nachbesserungen vor, was wiederum Zeit in Anspruch nimmt. 

Innenausbau der Container läuft

Der Rat der Stadt entscheidet sich 2023 für eine Teilauslagerung der Schule. Es werden Container auf dem Carnaper Platz aufgestellt, in die die Klassen 5 und 6 umziehen sollen. Der Innenausbau läuft aktuell.

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  • Büro 360 Grad

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