Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden und führen zu einer hohen Zahl an Krankschreibungen. 60 Prozent der Menschen in Deutschland geben an, in den letzten zwölf Monaten Rückenschmerzen gehabt zu haben.¹ Im Jahr 2024 wurden 20 Prozent der über 45-jährigen Wuppertalerinnen und Wuppertal aufgrund von Rückenschmerzen ärztlich behandelt.² Dies sind im Vergleich zum Jahr 2016 7 Prozent mehr Behandlungsfälle. Es gibt eine Vielzahl an Faktoren, die die Entstehung von Rückenbeschwerden begünstigen können. Hierzu zählen zu wenig Bewegung, einseitige Belastungen am Arbeitsplatz, Übergewicht, psychische Erkrankungen oder Stress.
Prävention und Maßnahmen
Gezielte Prävention hilft Rückenschmerzen vorzubeugen. Präventive Maßnahmen umfassen die Kräftigung der Bauch- und Rückenmuskulatur, Stressreduktion oder Übungen für eine bessere Beweglichkeit. Wichtig ist zudem die Integration von Bewegung in den Alltag. Gezielte Präventionskurse werden auch von den Krankenkassen angeboten.
Veranstaltungen rund um das Thema Rückengesundheit
„Aus unserer Erfahrung wollen viele Menschen etwas für ihre Gesundheit und gegen Rückenschmerzen tun, wissen aber nicht immer wie. Aus diesem Grund haben wir anlässlich des Tags der Rückengesundheit gemeinsam mit der Bergischen Volkshochschule ein buntes Programm aus kostenfreien
Kursen, Beratung und Vorträgen zum Thema Rückengesundheit für alle Altersklassen zusammengestellt“, berichtet Julius Spiecker aus der Abteilung Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung des Gesundheitsamtes. Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Folgende Veranstaltungen können beispielsweise besucht werden:
- Rückengesundheit für Bürohelden
- Beweglich bleiben – Rückenfit im besten Alter (Senioren 60+)
- Vortrag: Gesunde Ernährung und Rückengesundheit
Weitere Infos zum Programm
Quellen der Daten:
- Vgl.: Robert Koch-Institut: Prävalenz von Rücken- und Nackenschmerzen in Deutschland. Ergebnisse der Krankheitslast-Studie BURDEN 2020
- Vgl.: Behandlungsdiagnosen der KV Nordrhein und Westfalen-Lippe.