Die Stadt Wuppertal befragt seit dem 8. Mai ihre Bewohner, wie sie im Alter leben wollen und wer sie im Ernstfall versorgt. Das Sozialamt hat den Fragebogen gemeinsam mit den Trägern der Wohlfahrtspflege entwickelt. Die Fachleute möchten genau wissen, was sich die Menschen für die Zukunft erhoffen und wie sie die aktuelle Situation erleben. Die Stabsstelle für Bürgerbeteiligung unterstützt die Aktion, damit möglichst viele Stimmen Gehör finden.
Annette Berg, die Beigeordnete für Soziales, Jugend, Schule und Integration, betont den Wert der Aktion. Wer an der Umfrage teilnimmt, gestaltet das soziale Gesicht der Stadt aktiv mit. Jede Antwort liefert wertvolle Erkenntnisse darüber, wo der Schuh drückt und welche Angebote in den Quartieren fehlen.
Teilnahme einfach per Link
Die Teilnahme ist ganz einfach und nimmt nur wenig Zeit in Anspruch. Interessierte finden den Fragebogen auf dem Beteiligungsportal der Stadt. Wer Unterstützung benötigt oder lieber auf Papier antwortet, erhält Hilfe und die Unterlagen über die angegebenen Kontaktdaten. Das Sozialamt bittet ausdrücklich alle Altersgruppen um ihre Meinung, da Pflege früher oder später fast jeden Menschen selbst oder als Angehörigen betrifft.
Die Verantwortlichen nutzen die gesammelten Daten direkt für die große Zukunftskonferenz Pflege in Wuppertal. Im kommenden Oktober kommen Fachleute zusammen, um konkrete Pläne aus den Wünschen und Anliegen der Bürger zu schmieden. So stellt die Stadt sicher, dass Experten nicht an der Realität vorbeiplanen. Wer heute seine Stimme abgibt, sorgt für ein lebenswertes Wuppertal von morgen. Alle Informationen und die Umfrage stehen online auf der Internetseite talbeteiligung.de/pflegeinderzukunft (Öffnet in einem neuen Tab) bereit.