Da das Gebäude teils unterspült ist und aufgrund der Schäden nicht abgestützt werden kann, besteht die akute Gefahr, dass Trümmerteile bei einem Einsturz direkt auf die Fahrbahn stürzen. Die Sperrung bleibt nach aktuellem Stand mindestens bis einschließlich Mittwoch, den 20. Mai, bestehen.
Für die betroffenen Autofahrer und Pendler auf der zentralen Achse zwischen Wuppertal, Wülfrath und Mettmann bedeutet dies erhebliche Einschränkungen. Da für diesen wichtigen Knotenpunkt keine offizielle Umleitung eingerichtet werden kann, wird dringend empfohlen, den Bereich großräumig zu umfahren. Entsprechende Hinweistafeln, die frühzeitig auf die Sperrung aufmerksam machen, werden bereits installiert und sollen spätestens bis zum heutigen Mittwochabend (13. Mai) vollständig aufgestellt sein.
Hintergrund der Sicherheitsmaßnahme sind schwere Schäden im Fundamentbereich: Experten entdeckten im Keller des Hauses an der Düsseldorfer Straße einen rund einen halben Meter tiefen Hohlraum. Auch wenn das Gebäude äußerlich unbeschädigt erscheint, stufen Fachleute die Lage als hochgefährlich ein. Um weitere Erkenntnisse über die Standfestigkeit zu gewinnen, werden bis in die nächste Woche hinein zusätzliche Probebohrungen und Sondierungen durchgeführt. Eine weiträumige Sicherheitszone stellt derzeit sicher, dass Passanten geschützt werden und keine Erschütterungen die Statik des Hauses weiter belasten, da die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer oberste Priorität hat.