Trotz personeller Herausforderungen bewegen sich die Teilnehmerzahlen bei den diesjährigen Feriensportangeboten absolut im Soll. Über 800 Kinder haben sich in den Oster- und Sommerferien sportlich betätigt.
Erfolgreich seit 1969
Die Feriensportkurse in Wuppertal sind kein neues Phänomen, sondern eine echte Institution: Bereits seit 1969 gibt es das Programm. Das Erfolgsgeheimnis basiert seit jeher auf einer guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen dem Sport- und Bäderamt, den Wuppertaler Vereinen und den engagierten Übungsleitern vor Ort. Zusammengestellt wurde das Programm in 2026 maßgeblich durch Claudia Keienburg und Désirée Richter vom Sport- und Bäderamt.
Das primäre Ziel der Aktion: Kinder und Jugendliche in Bewegung zu bringen. Gleichzeitig bieten die Ferienwochen den Vereinen eine perfekte Bühne. Sie können neue, trendige Sportarten ausprobieren und den Nachwuchs spielerisch an ihr Portfolio heranführen. Die Kurse fungieren als klassisches Schnupperangebot in den Ferien. Die Kinder lernen Sportarten kennen, entdecken im besten Fall eine neue Leidenschaft und die Vereine können durch diese gezielte Eigenwerbung neue Mitglieder akquirieren – eine Win-Win-Situation für das Wuppertaler Sportleben.
Vielfältige Sportarten im Angebot
Wie bunt und vielfältig die Wuppertaler Vereinslandschaft ist, zeigte sich auch in diesem Jahr am breiten Spektrum der Disziplinen. Insgesamt standen 26 verschiedene Sportarten auf dem Programm. Dabei konnten die Kinder
und Jugendlichen sowohl in klassische Sportarten hineinschnuppern als auch außergewöhnliche Disziplinen ausprobieren.
Einige Beispiele:
- Aikido und die philippinische Kampfkunst Eskrima
- Badminton
- Schach
- Hyrox
- Segelfliegen
17 Vereine und 60 Angebote
Insgesamt 17 Vereine haben sich in diesem Jahr an der Aktion beteiligt. Gemeinsam stemmten sie in den insgesamt acht Wochen der Oster- und Sommerferien ein beachtliches Programm von 60 Angeboten. Damit die Kurse für Familien erschwinglich blieben, wurde der Großteil der Angebote von der Stadt subventioniert.
Die Auswertung der beiden Ferienabschnitte zeigt eine stabile Nachfrage:
- Osterferien: In den zwei Osterwochen wurden zehn Kurse auf die Beine gestellt. Insgesamt 129 Kinder nahmen das sportliche Angebot an.
- Sommerferien: Der größte Anteil fiel traditionell auf die sechs Sommerwochen. Hier gab es 50 Kurse mit insgesamt 679 teilnehmenden Kindern.
Planung für 2027
Das Konzept für das kommende Jahr 2027 wird zum Ende des laufenden Jahres final kreiert. Das Sport- und Bäderamt geht fest davon aus, dass es auch in Zukunft wieder die bewährten Kurse in den Oster- und Sommerferien geben wird. Die Wuppertaler Vereine sollen im November über die Pläne und Rahmenbedingungen für 2027 informiert werden. Diana Luhn vom Sport- und Bäderamt übernimmt dann das Ruder der Planung.